Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Baden-Württemberg am 8. Oktober 2026 überwiegend von schwerer Dürre betroffen. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe weist in großen Teilen des Landes deutliche Trockenheit auf. Etwa 85 Prozent der Landesfläche sind in rot eingefärbt, was schwere Dürre kennzeichnet. Im Südwesten, etwa zwischen Freiburg und dem Schwarzwald, erscheinen Flecken in orange und gelb, die moderate oder ungewöhnliche Trockenheit anzeigen.

Schwere Dürre im Süden und in der Mitte
Die intensivste Trockenheit liegt in der Mitte und im Norden Baden-Württembergs vor. Rot dominiert zwischen Stuttgart und dem Neckartal sowie im Bereich der Schwäbischen Alb. Im Norden, östlich von Mannheim und Heidelberg, setzt sich das rot bis zur hessischen Grenze fort. Der Schwarzwald und angrenzende Höhenlagen im Südwesten zeigen etwas mildere Verhältnisse mit Flecken in orange und hellgelb, doch auch dort herrscht erhöhte Trockenheit. Blau- oder Grüntöne, die normale oder feuchte Bedingungen anzeigen, fehlen auf der Karte nahezu vollständig.
Vergangene sieben Tage brachten wenig Niederschlag
Die vergangenen sieben Tage haben mit durchschnittlich 7 Millimetern Niederschlag nur wenig Erleichterung gebracht. Bei einer Durchschnittstemperatur von 16 Grad Celsius und einer Höchsttemperatur von 24,6 Grad Celsius zeigt sich eine milde Witterung, doch diese mildere Phase reicht nicht aus, um die tieferen Bodenschichten zu erreichen. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge — die Trockenheit bis in die Tiefe von 1,80 Meter verfestigt sich durch die bisherige Mangellage.
Folgen für Landwirtschaft und Wasserhaushalt
Die schwere Dürre im Boden beeinträchtigt den Wasserspeicher für Kulturen und natürliche Vegetation erheblich. Besonders in der Mitte und im Süden des Landes sind Getreidebestände und Grünflächen auf künstliche Bewässerung angewiesen oder zeigen Wachstumsverluste. Der Grundwasserspiegel profitiert von der anhaltenden Trockenheit nicht. Für die Forstwirtschaft ist die trockene Bodenlage ein Risikofaktor für Schädlingsbefall und Waldbrände.
Aussichten für Niederschlag – weniger als 6 Millimeter erwartet
Die kommenden drei Tage bringen nur etwa 5,6 Millimeter Niederschlag bei erwarteten Höchsttemperaturen von 15,5 Grad Celsius. Diese geringe Menge reicht nicht aus, um die anhaltende Trockenheit in den tieferen Bodenschichten merklich zu mindern. Ohne substanzielle Niederschläge wird die schwere Dürre bestehen bleiben.
Den aktuellen Wetterbericht für Baden-Württemberg finden Sie hier.
Mehr zum Wetter und den Folgen:
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
