Bodenfeuchte Baden-Württemberg: Schwere Trockenheit bei fehlendem Regen

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Baden-Württemberg überwiegend in schwerer Trockenheit. Etwa 85 Prozent der Landesfläche sind von Rot betroffen — dem Trockenheitsgrad, der statistisch alle 20 Jahre auftritt. Kleinere Bereiche, vor allem im äußersten Westen und Süden, weisen extreme Trockenheit auf. Nur vereinzelt finden sich normal feuchte Bedingungen.

Aktuelle Dürrekarte Baden-Württemberg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Baden-Württemberg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Südwesten und Rheintal am stärksten ausgetrocknet

Die intensivste Trockenheit zeigt sich im Südwesten Baden-Württembergs, entlang des Rheintals. Hier erscheinen orange und rote Bereiche nebeneinander — moderate bis schwere Trockenheit. Der Norden und die Mitte des Landes sind flächenhaft rot gefärbt. Nur im äußersten Westen, in Grenzregionen zu Rheinland-Pfalz, deuten grüne Flecken auf feuchteren Boden hin. Der Schwarzwald und die Schwäbische Alb sind durchgehend rot eingefärbt.

Bodenfeuchte bis 1,80 Meter Tiefe deutlich unter dem Soll

Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge — die Karte zeigt ein 14-Tage-Mittel. In der Vergangenheit sieben Tage fielen durchschnittlich nur 11,6 Millimeter Regen bei gleichzeitig 13 Grad Celsius Durchschnittstemperatur. Das ist deutlich zu wenig, um die bestehende Trockenheit auszugleichen. Die Höchsttemperatur der vergangenen sieben Tage erreichte 24,6 Grad — relativ gemäßigt für Oktober, aber auf ausgetrocknetem Untergrund sorgt jeder Tag ohne Niederschlag für weitere Verluste im tieferen Bodenprofil.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in Sicht

Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen bei maximal 18,7 Grad, die Tiefsttemperaturen sinken bis auf 4,8 Grad. Ohne Regenzufuhr verstärkt sich die Trockenheit im Boden weiter, insbesondere in den oberen Zentimetern. Diese Entwicklung belastet Landwirtschaft und Forstwirtschaft in einem Moment, in dem Herbstarbeiten sowie die Vorbereitung auf die Wintersaat laufen — beide sind auf ausreichende Bodenfeuchte angewiesen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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