Bodenfeuchte Baden-Württemberg: 18,1 Millimeter Regen in 7 Tagen, Trockenheit hält an

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt ein überwiegend trockenes Bild. Schwere Dürre bedeckt große Teile der Region, während in der südwestlichen Ecke und südlich von Stuttgart moderate Dürre auftritt. Der Norden und Osten sind durchweg in schwerer Dürre erfasst. Nur kleine Bereiche zeigen normale Bodenfeuchte.

Aktuelle Dürrekarte Baden-Württemberg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Baden-Württemberg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Schwere Dürre dominiert von der Mitte bis nach Osten

Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe ist in der Mehrheit des Landes zu trocken. Im Süd- und Südosten zwischen dem Schwarzwald und der Alb sowie großen Teilen Mittelbaden-Württembergs herrscht schwere Dürre vor. Im Norden, besonders im Raum zwischen Mannheim und Heilbronn sowie in Ostwürttemberg, setzt sich dieses Muster fort. Moderate Dürre konzentriert sich auf Rheintal-Abschnitte südlich von Karlsruhe und kleinere Zonen um Stuttgart. Die südwestliche Ebene zeigt ebenfalls moderate Trockenheit. Normale oder feuchte Bedingungen sind Ausnahmen.

Regen der vergangenen Woche reicht nicht aus

In den vergangenen sieben Tagen fielen im Schnitt 18,1 Millimeter Regen bei einer Durchschnittstemperatur von 9,5 Grad. Die Höchsttemperatur lag bei 15,4 Grad. Diese Niederschlagsmenge ist für die Mitte Oktober knapp an der Grenze des Normalen – reicht jedoch nicht aus, um den trockenen Boden in der Tiefe merklich zu entspannen. Der Oberboden kann sich nach Regen kurzfristig erholen, doch in 1,80 Meter Tiefe wirkt sich Wasser nur langsam aus. Die anhaltende Trockenphase der vorangegangenen Wochen liegt der jetzigen Situation zugrunde.

Folgen für Vegetation und Grundwasser

Die schwere Dürre beeinträchtigt Waldbestände und landwirtschaftliche Kulturen, die nach der Ernte noch Bodenfeuchte zum Austreiben benötigen. Besonders Wintergetreide und Raps, die gerade keimen und auflaufen, reagieren sensibel auf diese trockenen Bedingungen. Auch das Grundwasser zeigt der Dauertrockenheit Grenzen: Versickerung verlangsamt sich bei derart trockenem Boden erheblich. Langfristige Regeneration der Grundwasserleiter bleibt aus.

Aussichten für Niederschlag – 14,2 Millimeter in drei Tagen

In den kommenden drei Tagen wird mit 14,2 Millimetern Regen gerechnet. Die erwartete Höchsttemperatur liegt bei 18,2 Grad, die Tiefsttemperatur bei 5,8 Grad. Diese Regenmenge ist moderat und könnte den Oberboden kurzfristig befeuchten, erreicht aber tiefere Schichten nur allmählich. Für eine Entspannung der schweren Dürre im gesamten Bodenprofil bräuchte es anhaltende und ergiebigere Niederschläge über mehrere Wochen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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