Gütermotorschiff auf der Spree in Flammen: 84 Kräfte, keine Verletzten

(Symbolbild)

An der Baumschulenstraße nahe dem Fähranleger der F11 brannte in den Morgenstunden des 25. Oktober ein stillliegendes Gütermotorschiff auf der Spree. Passanten bemerkten Rauch und Flammen und alarmierten die Feuerwehr. Die Kabine mit Fahrstand im Heckbereich des Schiffes brannte vollständig aus.

Weil das seit Längerem außer Betrieb befindliche Schiff nach vorliegenden Hinweisen regelmäßig als Unterschlupf für obdachlose Menschen diente, leitete die Feuerwehr parallel zur Brandbekämpfung eine umfangreiche Personensuche ein. Dabei wurden keine Personen gefunden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig: Beengte und verwinkelte Verhältnisse an Bord sowie extreme Hitze, die die Stahlkonstruktion des Schiffes zusätzlich verstärkte, erschwerten den Einsatz erheblich. Löschwasser förderten die Kräfte sowohl aus einem Hydranten als auch aus der Spree — zunächst per Elektrotauchpumpe, später über eine Tragkraftspritze mit Saugleitung. Kontaminiertes Löschwasser trat nicht in die Spree über.

Im Einsatz standen 84 Kräfte mit 27 Fahrzeugen, darunter ein Mehrzweck- und ein Rettungsboot. Wasserschutzpolizei, DLRG und ASB unterstützten die Maßnahmen. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Nachlöscharbeiten dauerten zum Zeitpunkt der Meldung noch an.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Quelle: Berliner Feuerwehr

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