Bodenfeuchte Bayern: 26 Millimeter Regen in 7 Tagen bei extremer Trockenheit im Süden

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt ein gespaltenes Bild: Während der Norden und die Mitte Bayerns von moderater Dürre betroffen sind, herrscht in großen Teilen des Südens extreme Dürre. Etwa 60 Prozent der Landesfläche weisen Trockenheit bis in eine Tiefe von 1,80 Meter auf.

Aktuelle Dürrekarte Bayern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Bayern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Extremwerte im Süden und Südosten

Der Südwesten und Südosten Bayerns sind am stärksten belastet. Hier zeigt die Karte durchgehend dunkelrot gefärbte Flächen, was auf extreme Dürre hinweist. Diese Bedingungen treten statistisch etwa alle 30 Jahre auf. Besonders betroffen sind die Landkreise im Alpenvorland und die Regionen entlang der Donau. Im Gegensatz dazu bleiben der nördliche Franken und Teile Schwabens in orange gefärbt (moderate Dürre), während einzelne Parzellen im äußersten Norden grüne Färbungen zeigen und damit normale Feuchte aufweisen.

Wetterbilanz verstärkt den Bodenwassermangel

In den vergangenen sieben Tagen fielen in Bayern durchschnittlich 26 Millimeter Regen bei einer Durchschnittstemperatur von 7,3 Grad. Diese Niederschlagsmenge reicht aus, um den Oberboden kurzfristig zu befeuchten, dringt aber nur verzögert in die tieferen Schichten vor. Der Boden reagiert träge auf Änderungen in der oberflächlichen Wasserbilanz. Die mit 15,4 Grad gemessene Höchsttemperatur der vergangenen Woche beschleunigte die Verdunstung zusätzlich. Für die Landwirtschaft bedeutet die extreme Trockenheit in der Tiefe eine Belastung: Wurzelsysteme von Kulturen erreichen kein Wasser in den tieferen Bodenschichten, selbst wenn oberflächliche Niederschläge fallen.

Aussichten für Niederschlag – kein wesentlicher Regen erwartet

Für die kommenden drei Tage wird nur 0,6 Millimeter Niederschlag erwartet. Diese Menge ist für eine Entspannung in der Tiefe unzureichend. Bei erwarteten Höchsttemperaturen um 10,9 Grad wird dieser minimale Niederschlag zudem durch Verdunstung stark reduziert.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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