Bodenfeuchte Brandenburg: Kein Regen in 7 Tagen — orange und rot dominieren

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Brandenburg zum 7. Oktober mit überwiegend moderater bis schwerer Dürre. Etwa 85 Prozent der Landesfläche sind von Orange (moderate Dürre) oder Rot (schwere Dürre) betroffen. Nur kleinere Bereiche im Westen und Südwesten zeigen hellgelbe oder normale Bodenfeuchte bis in eine Tiefe von 1,80 Meter.

Aktuelle Dürrekarte Brandenburg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Brandenburg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Schwere Dürre im Osten und Norden, moderate im Westen

Der Osten und Nordosten Brandenburgs sind am stärksten betroffen — hier überwiegt dunkles Rot mit schwerer Dürre. Die Regionen um Berlin und in der Mittelbrandenburg zeigen ein Mosaik aus moderater und schwerer Dürre. Im Westen, besonders im Havelland und in Teilen der Prignitz, dominiert moderate Dürre, vermischt mit einzelnen orange-roten Flecken. Nur sehr kleine Gebiete im äußersten Westen erreichen normale Feuchte.

Trockenheit wird durch fehlende Niederschläge verschärft

In den vergangenen sieben Tagen ist kein Niederschlag gefallen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 15,2 Grad, die Höchsttemperatur erreichte 23,7 Grad. Die Kombination aus Trockenheit und milden Temperaturen verhindert eine rasche Erholung des Bodens. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Ereignisse — die anhaltende Trockenheit dringt bis in die Tiefe vor und verfestigt die derzeitige Situation.

Aussichten für Niederschlag – 11,5 Millimeter in den nächsten drei Tagen

In den kommenden drei Tagen werden 11,5 Millimeter Niederschlag erwartet. Das ist eine Menge, die den Oberboden kurzfristig befeuchten kann, jedoch für eine tiefgreifende Erholung bis 1,80 Meter Tiefe nicht ausreicht. Die erwartete Höchsttemperatur liegt bei 17,7 Grad, die Tiefsttemperatur bei 8,8 Grad — kein Schneefall ist vorgesehen.

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