Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Brandenburg eine überwiegend trockene Lage. Etwa 75 Prozent der Landesfläche sind von schwerer oder extremer Dürre betroffen. Lediglich der Nordwesten weist Bereiche mit moderater Dürre auf.

Süden und Mitte am stärksten betroffen
Die schwere Dürre konzentriert sich auf die südliche und mittlere Region, insbesondere zwischen den Koordinatenräumen 52,0° bis 52,5° Nord. Extreme Dürre tritt flächenhaft im Osten und Südosten auf. Der Nordwesten um die Elbe zeigt moderat trockene Bedingungen, bleibt aber deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Kaum Niederschlag verschärft die Situation
In den vergangenen sieben Tagen fielen durchschnittlich nur 0,2 Millimeter Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen sieben Tage betrug 6,6 Grad Celsius bei einer Höchsttemperatur von 10,9 Grad. Der Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter reagiert träge auf kurzfristige Niederschlagsmengen — die anhaltende Trockenphase wirkt sich somit bis in tiefere Schichten aus.
Folgen für Grundwasser und Vegetation
Der Grundwasserspiegel wird durch die persistente Trockenheit zusätzlich belastet. Forstwirtschaft und Landwirtschaft müssen weiterhin mit reduzierten Wasserverfügbarkeiten rechnen. Der Boden kann sich unter diesen Bedingungen nicht regenerieren.
Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen
Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperatur wird bei etwa 6,4 Grad Celsius liegen, die Tiefsttemperatur bei etwa minus 0,7 Grad Celsius. Eine Entspannung der Bodentrockenheit ist damit nicht in Sicht.
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