Bodenfeuchte Bremen: Orange und Rot dominieren im Süden

Der UFZ-Duerremonitor zeigt fuer Bremen zum Stichtag 8. August 2026 ein differenziertes Bild: Waehrend der Norden und Nordwesten der Region gruebelnd bis gelblich gefaerbt sind, dominieren im Sueden und in der Mitte orange und rote Toene. Das 14-Tage-Gleitende Mittel des Bodenfeuchte-Index fuer den Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe signalisiert damit fuer den suedlichen Landesteil eine moderate bis schwere Duerre, waehrend nördliche Bereiche deutlich weniger betroffen sind.

Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Süden und Mitte mit erhöhter Trockenheit

Die aktuelle Karte des UFZ-Dueremonitors zeigt fuer den suedlichen und zentralen Teil Bremens überwiegend orange Flaechen (moderate Duerre), durchsetzt mit roten Flecken (schwere Duerre) besonders im Umland von Bremen-Stadt. Diese Klassifizierungen entsprechen Bodenfeuchte-Defiziten, wie sie statistisch alle 10 bis 20 Jahre auftreten. Der Norden und Nordwesten zeigen dagegen hellgelb bis gelb gefaerbte Bereiche, was auf ungewoehnliche bis moderat erhoehte Trockenheit hindeutet — eine deutlich mildere Situation.

Karte reagiert verzögert auf fehlenden Niederschlag

Die UFZ-Karte bildet ein 14-Tage-Mittel ab und zeigt den Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe — dieser reagiert traege auf kurzfristige Wettervorgaenge. Aktuelle Wetterdaten fuer Bremen verstaerken das Bild: In den letzten sieben Tagen sind gemittelt 0 Millimeter Niederschlag gefallen, und auch fuer die naechsten drei Tage ist keine Niederschlag erwartet. Diese Trockenphase vertieft das bereits in der Karte sichtbare Defizit, besonders im Oberboden, waehrend sich die tieferen Schichten langsamer veraendern.

Bedeutung für Landwirtschaft und Grundwasser

Die moderate bis schwere Trockenheit im suedlichen und mittleren Bremen erfordert Aufmerksamkeit fuer landwirtschaftliche Kulturen und die Grundwasserneubildung. Orange und rote Flaechen deuten auf Wasser-Defizite hin, die sich bei anhaltendem Regenmangel verschaerfen können. Der feuchtere Norden bietet dagegen eine guentigere Ausgangslage. Landwirte und Wasserversorgungsbetriebe sollten die woechentlichen Updates des UFZ-Dueremonitors beobachten, um fruehzeitig auf Veraenderungen reagieren zu können.

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