Der Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter zeigt ein stark zweigeteiltes Bild. Während der Norden und Nordwesten mit hellgelben bis gelblichen Bereichen ungewöhnlich bis moderat trocken sind, dominieren in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und großen Teilen Sachsen-Anhalts dunkle Rottöne. Etwa 60 Prozent der Landesfläche sind von schwerer bis extremer Dürre betroffen. Der Osten mit Sachsen und Brandenburg zeigt überwiegend rote Färbung, was auf schwere Dürre hindeutet.

Süden und Mitte unter extremer bis schwerer Dürre
Dunkelrot kennzeichnet große Teile Bayerns, Baden-Württembergs, Hessens und Rheinland-Pfalz‘ — hier herrscht extreme Dürre vor. Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt zeigen ein Mosaik aus schwerer und extremer Dürre. Der Westen und die Mitte sind deutlich ausgetrocknet. Nur schmale Streifen im äußersten Nordwesten und einzelne Flächen in Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg-Vorpommern deuten mit hellgelben bis orangefarbenen Bereichen auf bessere Bedingungen hin.
Regen der vergangenen 7 Tage bleibt zu gering
In den vergangenen sieben Tagen fiel deutschlandweit durchschnittlich 8,6 Millimeter Niederschlag. Rheinland-Pfalz und Thüringen verzeichneten keinen Regen. Baden-Württemberg erhielt nur 5,7 Millimeter, Brandenburg 1,8 Millimeter. Schleswig-Holstein schnitt mit 18,5 Millimetern deutlich besser ab, ebenso Nordrhein-Westfalen mit 24,8 Millimetern. Die Durchschnittstemperatur lag in der Vorwoche bei 16,8 Grad Celsius. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge — in den bereits betroffenen Regionen wird die anhaltende Trockenheit durch geringe Niederschläge und moderate Temperaturen weiter verfestigt.
Folgen für Landwirtschaft und Grundwasser
Die extreme und schwere Dürre belastet die Landwirtschaft erheblich. Kulturen in fortgeschrittenen Wachstumsphasen sind auf verfügbares Bodenwasser angewiesen; künstliche Bewässerung kann regionale Defizite nur begrenzt ausgleichen. Die Grundwasserneubildung wird durch die fehlenden Niederschläge deutlich beeinträchtigt — unter diesen Bedingungen findet praktisch keine natürliche Auffüllung der Speicher statt. Forstbestände in trockengefährdeten Lagen zeigen Stresssymptome, die Waldbrandgefahr bleibt erhöht. Der Norden mit moderater bis ungewöhnlicher Trockenheit ist derzeit entlastet.
Aussichten für Niederschlag – 5,4 Millimeter erwartet, zu wenig für tiefe Bodenschichten
In den kommenden drei Tagen werden deutschlandweit durchschnittlich 5,4 Millimeter Niederschlag erwartet. Bayern profitiert mit 8,8 Millimetern, Mecklenburg-Vorpommern mit 10,5 Millimetern. Rheinland-Pfalz erhält nur 0,7 Millimeter, Baden-Württemberg 1,3 Millimeter. Diese Mengen reichen nicht aus, um die tieferen Bodenschichten nennenswert zu durchfeuchten. Die Bodenfeuchte in den bereits betroffenen Regionen wird sich damit weiter verringern.
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Dürreberichte nach Bundesland
- Bodenfeuchte Bayern: 16 Millimeter Regen in 7 Tagen — Süden bleibt trocken
- Bodenfeuchte Brandenburg: 1,8 Millimeter Regen in 7 Tagen – schwere Trockenheit hält an
- Bodenfeuchte Hessen: 15,8 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit hält an
- Bodenfeuchte Mecklenburg-Vorpommern: 4,5 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit hält an
- Bodenfeuchte Niedersachsen: 7,2 Millimeter Regen in 7 Tagen — Süden und Mitte unter Druck
- Bodenfeuchte Nordrhein-Westfalen: 24,8 Millimeter Regen in 7 Tagen, aber Trockenheit im Süden
- Bodenfeuchte Rheinland-Pfalz: Kein Regen in 7 Tagen — rote und dunkelrote Flächen dominieren
- Bodenfeuchte Sachsen-Anhalt: 2,1 Millimeter Regen in 7 Tagen — Trockenheit hält an
- Bodenfeuchte Sachsen: 6,8 Millimeter Regen in 7 Tagen – rote und dunkelrote Flächen dominieren
- Bodenfeuchte Thüringen: Kein Regen in 7 Tagen — moderate bis schwere Trockenheit hält an
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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
