Bodenfeuchte Nordrhein-Westfalen: 24,8 Millimeter Regen in 7 Tagen, aber Trockenheit im Süden

[Trockenheit]

Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe zeigt in Nordrhein-Westfalen ein gemischtes Bild. Während der Norden und Nordwesten überwiegend grüne und hellgelbe Bereiche aufweisen, die auf normale bis ungewöhnlich trockene Verhältnisse hindeuten, dominieren im Süden und in der Mitte orange und rote Färbungen. Etwa 35 Prozent der Landesfläche sind von moderater bis schwerer Dürre betroffen, insbesondere im Bereich Düsseldorf bis Köln und südlich davon.

Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte unter Druck

Die dunkelroten Pixel konzentrieren sich im südwestlichen Ruhrgebiet und um Köln herum — dort herrscht extreme Dürre vor. Das Rheintal und die Kölner Bucht zeigen intensive orange- und rote Färbung, was auf moderate bis schwere Dürre hindeutet. Der Norden mit Münster, Osnabrück und der Ems-Region bleibt dagegen grün bis hellgelb gefärbt und deutet auf bessere Bodenwasserversorgung hin. Der Osten um Bielefeld und Paderborn zeigt wechselnde Färbung von hellgelb bis orange.

Regen bremst Trockenheit — vorerst

In der vergangenen Woche fiel durchschnittlich 24,8 Millimeter Niederschlag — deutlich mehr als in anderen Bundesländern. Die Durchschnittstemperatur lag bei 17,8 Grad Celsius, die Höchsttemperatur bei 30,8 Grad Celsius. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge. Während der Oberboden sich kurzfristig erholt hat, sind die tieferen Schichten bis 1,80 Meter noch nicht vollständig aufgefüllt. Der Süden der Region bleibt trotz des Regens in schwerer bis extremer Dürre — dort wird mehr Wasser verdünstet, als bislang eingezogen ist.

Folgen für Landwirtschaft und Grundwasser

Für Kulturen in fortgeschrittenen Wachstumsphasen ist der Wassermangel im Süden problematisch. Künstliche Bewässerung kann regionale Defizite ausgleichen, belastet aber die Wasserversorgung zusätzlich. Der Grundwasserneubildung helfen die bisherigen Niederschläge, reichen aber in den trockenen Südregionen nicht aus. Forstbestände in den betroffenen Lagen zeigen Stresssymptome, die Waldbrandgefahr bleibt erhöht.

Aussichten für Niederschlag – 3,8 Millimeter erwartet

In den kommenden drei Tagen werden etwa 3,8 Millimeter Niederschlag erwartet. Diese Menge ist für tiefere Bodenschichten zu gering, um die bestehende Trockenheit in der südwestlichen Region wesentlich zu verbessern. Die Höchsttemperatur wird auf 26,3 Grad Celsius prognostiziert — ein moderates Temperaturniveau, das die Verdunstung begrenzt.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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