Bodenfeuchte Hessen: 11,7 Millimeter Regen in 7 Tagen — Trockenheit im Süden verschärft sich

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt ein gemischtes Bild für Hessen. Während der Norden und Nordwesten der Region normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweisen, sind der Süden und die Mitte deutlich stärker von Trockenheit betroffen. Dort dominieren moderate bis schwere Dürre-Bedingungen den Boden bis 1,80 Meter Tiefe.

Aktuelle Dürrekarte Hessen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Hessen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte mit Rot und Orange geprägt

In Südhessen und der zentralen Region überwiegen die Farbtöne Orange und Rot. Das bedeutet, dass dort moderate Dürre und schwere Dürre vorherrschen. Besonders im südlichen Rheinhessen und in Teilen des Odenwaldes zeigen sich intensivere Rotflächen, die auf schwere Dürre hindeuten. Der Norden und Nordwesten, insbesondere die Bereiche um Marburg und Limburg bis zur hessischen Nordbegrenzung, zeigen dagegen Gelb- bis Grüntöne — dort liegen die Bodenfeuchteverhältnisse im normalen bis leicht trockenen Bereich.

Niederschlag der vergangenen Woche reicht nicht aus

In der vergangenen Woche fielen im Durchschnitt 11,7 Millimeter Regen auf Hessen. Das ist eine bescheidene Menge für sieben Tage und reicht nicht aus, um die Trockenheit in der Tiefe aufzulösen. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge — selbst wenn oberflächlich mehr Feuchtigkeit vorhanden wäre, dringt sie nur langsam in die tieferen Schichten ein. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen sieben Tage lag bei 17 Grad, die Höchsttemperatur bei 26,3 Grad. Diese moderaten Temperaturen haben die Verdunstung zwar gebremst, die anhaltende Trockenheit im Süden aber nicht aufgelöst.

Folgen für Landwirtschaft und Wasserhaushalt

Die schwere Dürre in Südhessen wirkt sich auf die Herbstbestellung und die Grundwasserneubildung aus. Kulturen, die noch keimen oder in frühen Wachstumsstadien stehen, benötigen verfügbares Bodenwasser — in den betroffenen Regionen ist dieses knapp. Der Wasserhaushalt verschärft sich dadurch zusätzlich. Im Norden Hessens ist die Lage deutlich entspannter; dort können Pflanzen noch auf ausreichend Feuchtigkeit zugreifen.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperatur wird auf 18,6 Grad geschätzt, die Tiefsttemperatur auf 8,3 Grad. Die trockenen Bedingungen halten an, und der Boden wird sich in dieser Zeit nicht erleichtern können.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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