Die aktuelle Karte des UFZ-Dürremonitors zeigt für Deutschland ein heterogenes Bild der Bodenfeuchte im Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe. Während der Norden und Nordwesten teilweise normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweisen, dominieren im Süden und Südosten überwiegend orange Bereiche mit moderater Dürre. Einzelne Gebiete in Bayern und Baden-Württemberg zeigen rote Bereiche mit schwerer Dürre.

Regional betrachtet präsentiert sich Schleswig-Holstein und das nördliche Niedersachsen größtenteils in normalen bis feuchten Bodenverhältnissen. Mecklenburg-Vorpommern zeigt ein gemischtes Bild mit gelben und orangen Bereichen. Der mittlere Teil Deutschlands, einschließlich Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen, weist überwiegend orange Bereiche moderater Dürre auf. Besonders betroffen erscheinen Bayern und Baden-Württemberg, wo neben ausgedehnten orangen Gebieten auch rote Bereiche schwerer Dürre sichtbar sind, insbesondere im Alpenvorland und in Teilen Frankens.
Die Niederschlagsdaten der vergangenen Woche zeigen ein differenziertes Bild: Während Mecklenburg-Vorpommern mit 31,7 mm und Rheinland-Pfalz mit 28,2 mm deutliche Niederschläge erhielten, fiel in Schleswig-Holstein nur 2,5 mm Regen. Der UFZ-Dürremonitor zeigt als 14-Tage-Mittel des Gesamtbodens jedoch die träge Reaktion der tieferen Bodenschichten auf kurzfristige Niederschläge. Für die kommenden drei Tage werden nur geringe Niederschläge von durchschnittlich 1,3 mm erwartet, wobei Nordrhein-Westfalen mit 6,4 mm die höchsten Regenmengen bekommen könnte.
Die moderate Dürre in weiten Teilen des Südens kann für die Landwirtschaft spürbare Auswirkungen haben, insbesondere bei anhaltend geringen Niederschlägen. Die normalen bis feuchten Bodenverhältnisse im Norden bieten hingegen günstige Bedingungen für das Pflanzenwachstum. Die Forstwirtschaft sollte die Entwicklung in den rot markierten Gebieten Bayern und Baden-Württembergs beobachten, wo die Waldbrandgefahr erhöht sein könnte.
Den aktuellen Wetterbericht für Deutschland finden Sie hier.
Dürreberichte nach Bundesland
- Baden-Württemberg: Schwere Dürre im Süden, normale Bodenfeuchte im Nördlichen Landesteil – 15. Mai 2026
- Bayern: Unterschiedliche Bodenfeuchte zwischen Norden und Süden – 15. Mai 2026
- Berlin: Bodenfeuchte zeigt moderate Trockenheit im Süden – Mai 2026
- Bodenfeuchte in Niedersachsen: Uneinheitliche Lage mit trockenen Bereichen im Osten – 15. Mai 2026
- Bodenfeuchte in NRW: Gemischte Lage mit trockenen Gebieten im Süden – 15. Mai 2026
- Bodenfeuchte-Lage Hamburg: Überwiegend normale Verhältnisse mit stellenweisen Trockengebieten (15. Mai 2026)
- Bodenfeuchte-Lage in Mecklenburg-Vorpommern zeigt gemischtes Bild – 15. Mai 2026
- Bodenfeuchte-Lage Sachsen-Anhalt: Moderate Trockenheit in weiten Teilen, einzelne Gebiete feucht – 15. Mai 2026
- Brandenburg: Bodenfeuchte-Lage zeigt regional unterschiedliche Entwicklung – 15. Mai 2026
- Bremen: Bodenfeuchte-Lage zeigt überwiegend normale Verhältnisse – 15.05.2026
- Hessen: Moderate Dürre im Osten, normale Bodenfeuchte im Westen – UFZ-Bericht 15. Mai 2026
- Rheinland-Pfalz: Deutliche regionale Unterschiede bei Bodenfeuchte – 15. Mai 2026
- Saarland: Moderate Trockenheit im Zentrum, normale Bodenfeuchte in anderen Gebieten – 15. Mai 2026
- Sachsen: Schwere Dürre im Großteil des Bundeslands – UFZ-Monitor vom 14. Mai 2026
- Schleswig-Holstein: Geteilte Bodenfeuchte-Lage mit regionalen Unterschieden – 15. Mai 2026
- Thüringen: Deutliche Trockenheit im Süden, normale Verhältnisse im Norden – Bodenfeuchte-Lage 15.05.2026