Bodenfeuchte Mecklenburg-Vorpommern: 17,3 Millimeter Regen in 7 Tagen, Osten deutlich trockener

[Teilweise zu trocken]

Der Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter zeigt in Mecklenburg-Vorpommern ein gemischtes Bild. Während der Westen und Norden überwiegend hellgelb und orange gefärbt sind und ungewöhnliche bis moderate Trockenheit anzeigen, dominiert im Osten und Südosten Rot, was auf schwere Dürre hindeutet. Etwa 55 bis 60 Prozent der Landesfläche sind von schwerer Dürre betroffen, der Rest von ungewöhnlicher oder moderater Trockenheit.

Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Osten und Südosten am stärksten ausgetrocknet

Die dunkelroten Bereiche konzentrieren sich auf die östlichen Landesteile — besonders zwischen Greifswald und Usedom sowie in Teilen des Seenlandes südlich von Berlin zeigt die Karte schwere Dürre. Die westlichen Regionen um Wismar und Rostock sind deutlich besser gestellt und weisen orange bis hellgelbe Färbungen auf. Vereinzelte weiße Flecken im Norden deuten auf Bereiche mit annähernd normaler Bodenfeuchte hin.

Regen der vergangenen Woche mildert nicht die Tiefe

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 17,3 Millimeter Regen — ein Wert, der deutlich über den Trockenregionen südlich und östlich Deutschlands liegt. Die Durchschnittstemperatur betrug 15,6 Grad Celsius, die Höchsttemperatur 23,9 Grad Celsius. Der Boden reagiert träge auf Niederschläge in dieser Tiefe; der Oberflächenbereich hat sich durch den Regen kurzfristig erholt, aber die anhaltende Trockenheit in tieferen Schichten, die die Karte abbildet, wird sich nur allmählich auflösen. Kulturen in fortgeschrittenen Wachstumsphasen können auf diese oberflächliche Erholung zunächst profitieren, der Zugriff auf tiefere Wasserspeicher bleibt jedoch begrenzt.

Aussichten für Niederschlag – 1,4 Millimeter erwartet

Für die kommenden drei Tage sind nur 1,4 Millimeter Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 18,4 Grad Celsius. Diese geringe Niederschlagsmenge wird die Bodenfeuchte in der Tiefe nicht wesentlich verbessern — der östliche Landesteil bleibt damit unter Dürredruck.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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