Bodenfeuchte Mecklenburg-Vorpommern: 13,7 Millimeter Regen in 7 Tagen — Süden und Osten deutlich trocken

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Mecklenburg-Vorpommern ein gemischtes Bild. Während der Norden und Westen überwiegend normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweisen, sind der Süden und der Osten des Landes deutlich trockener. Etwa 40 bis 50 Prozent der Landesfläche ist von moderater bis schwerer Dürre betroffen.

Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Osten und Südosten am stärksten trocken

Der Osten Mecklenburg-Vorpommerns, insbesondere die Region um Neubrandenburg und Greifswald, zeigt schwere Dürre bis in eine Tiefe von 1,80 Metern. Rot- und dunkelrote Bereiche dominieren diese Gebiete. Der Süden, vor allem um Bad Doberan und in Richtung Mecklenburgische Seenplatte, weist moderate bis schwere Dürre auf. Der Nordwesten, einschließlich der Bereiche um Stralsund und der vorpommerschen Küste, profitiert von besseren Bodenfeuchteverhältnissen mit gelben bis grünen Flächen.

Wetterlage bestätigt anhaltende Trockenheit

In den vergangenen sieben Tagen fielen durchschnittlich 13,7 Millimeter Regen — ein Wert knapp über dem langfristigen Durchschnitt. Die Durchschnittstemperatur lag bei 10,4 Grad Celsius. Allerdings reagiert der Boden bis 1,80 Meter Tiefe träge auf kurzfristige Niederschläge. Der Oberboden hat sich teilweise erholt, aber die Tiefe bleibt trocken — ein Befund, der sich in der Dürrekarte widerspiegelt.

Folgen für Landwirtschaft und Wasserspeicher

Die schwere Dürre im Südosten kann bereits zu Beeinträchtigungen bei Kulturen führen, die noch wachsen. Waldbestände in betroffenen Regionen sind anfälliger für Schädlinge. Die Grundwasserspeicher in diesen Gebieten können sich bei dieser Trockenheit im Boden nur schleppend füllen. Der Nordwesten mit besseren Feuchtemittelwerten hat hier einen deutlichen Vorteil.

Aussichten für Niederschlag – kaum Regen erwartet

In den kommenden drei Tagen werden nur etwa 2,5 Millimeter Niederschlag erwartet. Bei der aktuellen Dürresituation im Süden und Osten reicht diese Menge nicht aus, um nennenswerte Entspannung in der Tiefe zu bringen. Die erwartete Höchsttemperatur von 17,3 Grad ermöglicht zwar noch Wachstum, erhöht aber die Verdunstung in den betroffenen Regionen.

Den aktuellen Wetterbericht für Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier.


Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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