Bodenfeuchte Mecklenburg-Vorpommern: 23,3 Millimeter Regen in 7 Tagen, Süden deutlich trocken

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt ein uneinheitliches Bild für Mecklenburg-Vorpommern. Der Südosten und die Landesitte bis zur Odermündung sind von schwerer Dürre betroffen, während der Westen und Norden zu etwa gleichen Teilen moderate Dürre und ungewöhnliche Trockenheit aufweisen. Größere Teile des Nordens und Nordwestens zeigen normale bis feuchte Bodenverhältnisse.

Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Osten unter schwerer Dürre

Der Südosten der Landesfläche, insbesondere die Regionen um Greifswald, Anklam und südlich bis zur Oderregion, sind von schwerer Dürre geprägt. Hier reichen die Bodenfeuchtereserven bis 1,80 Meter Tiefe nicht aus, um den Wasserbedarf von Kulturpflanzen und Wald langfristig zu decken. Der mittlere und südwestliche Bereich zeigt moderate Dürre, gepaart mit Flecken ungewöhnlicher Trockenheit.

Westen und Norden weniger betroffen

An der mecklenburgischen Westküste und in Teilen des Nordens dominieren normale Bodenfeuchte-Zustände, teilweise gemischt mit ungewöhnlicher Trockenheit. Diese Regionen haben von größeren Niederschlägen in den zurückliegenden Wochen profitiert. Der Boden reagiert allerdings träge auf kurzfristige Niederschläge, da die Karte ein 14-Tage-Mittel darstellt — wie tief Wasser eindringt, zeigt sich erst nach Tagen oder Wochen.

Aktuelle Wetterbedingungen bestätigen Trend

In den vergangenen sieben Tagen fiel durchschnittlich 23,3 Millimeter Regen bei einer mittleren Temperatur von 10,1 Grad Celsius. Die Höchsttemperatur lag bei 18,6 Grad. Diese Niederschlagsmenge reicht für eine moderate Erholung des Oberbodens aus, wirkt sich aber auf die tieferen Schichten nur allmählich aus. Der Süden und die östlichen Regionen, die von schwerer Dürre betroffen sind, profitieren davon weniger als der Westen.

Aussichten für Niederschlag – 15,5 Millimeter erwartet

In den nächsten drei Tagen werden durchschnittlich 15,5 Millimeter Niederschlag erwartet. Das reicht für eine weitere Entspannung des Oberbodens aus, wird aber nicht ausreichen, um die schwere Dürre in den südöstlichen Regionen deutlich zu lindern. Die Höchsttemperatur liegt bei 11,6 Grad, die Tiefsttemperatur bei 6,5 Grad Celsius — milde Bedingungen für Oktober.

Den aktuellen Wetterbericht für Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier.


Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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