Bodenfeuchte Niedersachsen: 28,8 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit hält an

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt ein gemischtes Bild für Niedersachsen. Während der Norden und kleine Bereiche des Nordwestens normale bis feuchte Bedingungen aufweisen, dominiert in der Mitte und im Süden des Landes eine Trockenphase. Etwa 60 Prozent der Landesfläche bis 1,80 Meter Tiefe sind von moderater bis schwerer Dürre betroffen.

Aktuelle Dürrekarte Niedersachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Niedersachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Südniedersachsen am stärksten betroffen

Die schwerwiegendsten Trocknungsprozesse konzentrieren sich auf die südliche Landhälfte. Hier zeigt die Karte dunkelrote Flecken, die extreme Dürre anzeigen, insbesondere zwischen Hannover und Braunschweig sowie südlich davon. Die mittleren Regionen sind überwiegend orange gefärbt und sprechen für moderate Dürre. Der Norden Niedersachsens — insbesondere die Küstenbereiche und Teile Ostfrieslands — zeigen hingegen Grüntöne und deuten auf ausreichende Bodenfeuchte hin.

Regenjahr 2026 verschärft die Bilanz

In den vergangenen sieben Tagen fielen durchschnittlich 28,8 Millimeter Niederschlag. Dies liegt leicht über dem Durchschnitt, reicht aber nicht aus, um die bestehende Bodentrockenheit in der Tiefe aufzulösen. Der Boden bis 1,80 Meter reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge; für eine echte Entspannung in den tieferen Schichten wären anhaltend höhere Regenmengen erforderlich. Die vergangene Woche mit Durchschnittstemperaturen von 16,7 Grad Celsius und Höchsttemperaturen von 25,3 Grad wirkt sich dabei moderierend aus — Extremhitze beschleunigt die Verdunstung derzeit nicht.

Folgen für Landwirtschaft und Grundwasser

Die moderate bis schwere Trockenheit in der südlichen Hälfte Niedersachsens wirkt sich auf Getreide und Rübenanbau aus, besonders dort, wo die Böden ohnehin geringere Wasserspeicherkapazität haben. Grundwasserstände in den betroffenen Regionen zeigen nur begrenzte Erholung, da der Niederschlag der Oberfläche zugute kommt, aber nicht in ausreichender Menge in die Tiefe eindringt. Forstbestände leiden dauerhaft unter der anhaltenden Trockenheit; die Wassermangelsituation im Untergrund bleibt kritisch.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen erwartet

Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperaturen bleiben mit 19,5 Grad moderat; Tiefsttemperaturen liegen bei 7,3 Grad. Ohne Regenzufuhr wird sich die Bodenfeuchte in der Tiefe nicht verbessern, die moderate Trockenheit bleibt bestehen. Eine Erholung der südlichen Landesteile ist in den nächsten Tagen nicht absehbar.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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