Bodenfeuchte Niedersachsen: 16,7 Millimeter Regen in 7 Tagen — Trockenheit im Süden anhaltend

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Niedersachsen eine gemischte Lage. Der Norden und Nordwesten des Landes weisen normale bis feuchte Bodenverhältnisse auf. Der Süden und die Mitte Niedersachsens sind dagegen von Trockenheit betroffen, wobei schwere Dürre und moderate Dürre überwiegen. Punktuell treten auch Bereiche mit extremer Dürre auf, insbesondere in der Südwestecke und vereinzelt im Mittelgebirgsraum.

Aktuelle Dürrekarte Niedersachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Niedersachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Norden grün, Süden orange bis rot

Der Norden Niedersachsens bleibt von moderater bis schwerer Trockenheit weitgehend verschont. Bremen und die nördlichen Küstenregionen zeigen grüne bis hellgelbe Färbung — normale Bodenfeuchte mit nur leicht erhöhter Trockenheit. Ein markanter Gegensatz ergibt sich zum Süden: Von der Weser südwärts dominiert orange (moderate Dürre), verstärkt durch rote Flecken (schwere Dürre) in den Regionen um Hannover, im Harz-Vorland und südwestlich bis zur Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Dunkelrote Zonen (extreme Dürre) sind im südlichen Niedersachsen flächenhaft zu erkennen.

Regen der vergangenen Woche — Oberboden erholt sich, Tiefe bleibt trocken

In den vergangenen sieben Tagen fielen durchschnittlich 16,7 Millimeter Regen. Diese Menge hat den Oberboden teilweise regeneriert, reicht aber nicht aus, um die tieferen Schichten bis 1,80 Meter zu durchfeuchten. Der Boden in dieser Tiefe reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge — die anhaltende Trockenheit der Sommermonate wirkt noch nach. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen sieben Tage lag bei 11,1 Grad, die Höchsttemperatur bei 20,7 Grad. Diese moderaten Werte bremsen weitere Verdunstung, ändern aber nichts an dem Wassermangel in der Tiefe.

Auswirkungen auf Landwirtschaft und Grundwasser

Für den Ackerbau sind die Verhältnisse im Süden Niedersachsens erschwert: Kulturen in Phasen mit erhöhtem Wasserbedarf finden weniger verfügbare Feuchte vor. Die Keimung von Wintersaaten wird durch die Trockenheit in mittleren und tieferen Bodenschichten beeinträchtigt. Das Grundwasser in den südlichen Landesteilen wird aus den oberflächennahen Schichten nur schleppend wieder aufgefüllt. Der Norden profitiert von besseren Bedingungen und trägt zur regionalen Entlastung bei.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag zu erwarten. Die erwartete Höchsttemperatur liegt bei 18,2 Grad, die Tiefsttemperatur bei 6,5 Grad. Ohne zusätzliches Wasser wird sich die Bodenfeuchte nicht regenerieren, die Trockenheit im Süden bleibt bestehen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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