Bodenfeuchte Niedersachsen: 24,9 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate bis schwere Trockenheit

[Teilweise zu trocken]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Niedersachsen ein gemischtes Bild: Während der Norden und Nordwesten überwiegend grüne und hellgelbe Bereiche aufweisen, dominieren in der Mitte und im Süden orange und rote Flächen. Etwa 60 Prozent der Landesfläche sind von moderater bis schwerer Dürre betroffen, insbesondere zwischen Hannover und Braunschweig sowie im südlichen Niedersachsen sind deutliche Trockenheitssignale sichtbar.

Aktuelle Dürrekarte Niedersachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Niedersachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Südliche Regionen stärker betroffen

Im Südwesten, Südosten und in der Lüneburger Heide überwiegt rote Färbung, die schwere Dürre anzeigt. Teile des südlichen Flachlandes bis zur Weserregion zeigen orange, moderate Dürre. Der Norden — die Küstenregionen und Teile Ostfrieslands — bleibt grün bis hellgelb und signalisiert normale bis ungewöhnlich trockene Bedingungen. Dies spricht dafür, dass Niederschläge in den vergangenen zwei Wochen im Norden häufiger waren als im südlichen und mittleren Landesgebiet.

Boden bis 1,80 Meter Tiefe träge auf kurzfristige Erholung

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 24,9 Millimeter Regen. Das entspricht etwa 70 bis 80 Prozent des statistischen Oktoberdurchschnitts, hilft dem Oberboden kurzfristig, dringt aber nur verzögert in tiefere Schichten ein. Die Dürrekarte misst den Boden bis 1,80 Meter Tiefe und zeigt damit den Zustand, der sich nur träge auf aktuelle Regenfälle einstellt. Die anhaltende Trockenheit in der Mitte und im Süden deutet darauf hin, dass bereits zu Anfang Oktober ein Wassermangel in tieferen Bodenschichten vorhanden war.

Aussichten für Niederschlag – wenig Regen erwartet

In den kommenden drei Tagen werden lediglich 10,7 Millimeter Regen erwartet. Diese Menge reicht nicht aus, um die bestehende Trockenheit in der Mitte und im Süden merklich zu lindern. Mit Höchsttemperaturen von 12,7 Grad und Tiefsttemperaturen von 6,3 Grad sollte die Verdunstung zwar moderat bleiben, doch ohne stärkere Niederschlagsereignisse wird sich die Lage in den roten Bereichen nicht kurzfristig entspannen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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