Bodenfeuchte Nordrhein-Westfalen: 18 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit hält an

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Nordrhein-Westfalen ein gemischtes Bild. Während große Teile der Landesfläche normale bis leicht feuchte Bedingungen aufweisen, sind der Süden und die Mitte des Landes von moderater bis schwerer Dürre betroffen. Etwa 40 bis 50 Prozent der Landesfläche liegen in den Orange- und Rotbereichen.

Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte deutlich trockener

In der südlichen Hälfte Nordrhein-Westfalens, besonders im Bereich zwischen Köln und Düsseldorf sowie östlich davon bis zur Ruhr, dominiert die moderate Dürre (Orange). Örtlich, vor allem im südlichen Bergland und in der Kölner Bucht, zeigen sich rote Flächen mit schwerer Dürre. Der Norden und Westen des Landes, insbesondere Bereiche an der niederländischen Grenze und im Münsterland, liegen dagegen eher im normalen Bereich oder sind grünlich gefärbt – dort sind die Böden ausreichend mit Wasser versorgt.

Niederschlag bleibt hinter Bedarf zurück

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 18 Millimeter Regen – eine Menge, die unter dem saisonalen Durchschnitt liegt. Die Dürrekarte zeigt Böden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter, die auf Niederschläge träge reagieren. Selbst lokale Regenfälle der vergangenen Tage haben sich in dieser Tiefenschicht noch nicht vollständig niedergeschlagen. Die anhaltende Trockenheit seit Wochen wirkt sich auf Wald und Landwirtschaft aus; für Kulturen in der kritischen Wachstumsphase wird das Wasserdefizit zunehmend spürbar.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

Die Vorhersage für die kommenden drei Tage meldet keinen Niederschlag. Bei erwarteten Höchsttemperaturen von 20,8 Grad wird sich die Bodentrockenheit eher stabilisieren als verbessern. Eine echte Entspannung für die Dürresituation ist damit nicht in Sicht.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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