Bodenfeuchte Nordrhein-Westfalen: 16,3 Millimeter Regen in 7 Tagen – Trockenheit im Süden hält an

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt ein gemischtes Bild für Nordrhein-Westfalen. Während große Teile des Nordens und Norwestens normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweisen, dominieren im Süden und in der Mitte moderate bis schwere Trockenheit. Etwa 40 Prozent der Landesfläche ist derzeit von moderater oder schwerer Dürre betroffen.

Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Bergisches Land am stärksten trocken

Besonders die südlichen Regionen Nordrhein-Westfalens zeigen erhebliche Trockenheit. Der Südwesten – vom Bergischen Land bis zum südlichen Münsterland – weist überwiegend rote Flächen auf, die schwere Dürre anzeigen. Einzelne Bereiche, etwa östlich des Rheins im Osten des Landes, erreichen dunkelrote Färbung und deuten auf extreme Dürre hin. Die nördlichsten Kreise hingegen bleiben grün bis orange gefärbt; hier liegen die Bodenverhältnisse im normalen bis moderat trockenen Bereich. Der Übergang zwischen feuchtem Norden und trockenem Süden erfolgt abrupt entlang einer Linie zwischen Münster und dem Ruhrgebiet.

Regen der vergangenen Woche – Oberboden erholt sich langsam

In den vergangenen sieben Tagen fielen durchschnittlich 16,3 Millimeter Regen bei Temperaturen um 17,2 Grad Celsius. Diese Niederschlagsmenge ist moderat, reicht aber nicht aus, um die Trockenheit in tieferen Bodenschichten auszugleichen. Die Dürrekarte bildet den Boden bis 1,80 Meter Tiefe ab – in dieser Tiefe reagiert der Boden träge auf kurzfristige Niederschläge. Während der Oberboden von den jüngsten Regenfällen profitiert, bleiben die tieferen Schichten von der anhaltenden Trockenheit der vergangenen Wochen geprägt.

Aussichten für Niederschlag – 17,3 Millimeter erwartet

In den kommenden drei Tagen werden 17,3 Millimeter Niederschlag erwartet bei Höchsttemperaturen um 21,6 Grad Celsius. Dies entspricht einer ähnlichen Menge wie in der vergangenen Woche. Sollte dieser Regen wie vorhergesagt ausfallen, könnte sich die Situation im Oberboden kurzzeitig entspannen; die tieferen Schichten werden jedoch weiterhin auf stärkere oder wiederholte Niederschläge angewiesen sein, um die Dürre vollständig abzubauen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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