Bodenfeuchte Nordrhein-Westfalen: 31,7 Millimeter Regen in 7 Tagen – moderate Trockenheit dominiert

[Teilweise zu trocken]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Nordrhein-Westfalen ein gemischtes Bild. Während der Norden und Osten des Landes überwiegend in Bereichen normaler bis feuchter Bodenfeuchte liegen, dominieren in der Mitte und im Westen moderate Dürrebedingungen. Der Süden verzeichnet die stärksten Trockenheitsausprägungen mit Flecken schwerer Dürre.

Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte deutlich trockener

Im südwestlichen Bereich, besonders um die Region Köln und südlich davon, zeigt sich orange geprägte moderate Dürre. Rote Areale mit schwerer Dürre sind punktuell im Süd-Westen und in der Mitte anzutreffen – etwa in den Bereichen südlich von Arnsberg. Der Norden und Osten des Landes profitieren von besseren Bodenfeuchtevorräten; hier überwiegen grüne Töne, die auf ausreichende Wasserverfügbarkeit hindeuten.

Niederschlag der vergangenen Woche stützt den Norden

Die vergangenen sieben Tage brachten Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 31,7 Millimeter Niederschlag. Dieser Wert hat den Oberboden in vielen Regionen vorübergehend stabilisiert. Allerdings zeigt die Dürrekarte das Mittel der vergangenen zwei Wochen ab einer Tiefe von 1,80 Metern – der tiefere Bodenhorizont reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen sieben Tage lag bei 13,9 Grad Celsius bei einer Höchsttemperatur von 22,6 Grad – moderate Bedingungen, die kein zusätzliches Trocknungspotenzial aufgebaut haben.

Landwirtschaft zwischen Stabilität und Warnung

Die moderate Dürre in der Mitte und die schwere Dürre im Südwesten beeinträchtigen die aktuelle Vegetation und das Wasserspeichervermögen des Bodens. Für Herbstkulturen und die Wiederaufnahme der Herbstaussaat sind stabile Bodenwasservorräte nötig. In den betroffenen Regionen kann der Boden nur begrenzt Wasser für die kommenden Wochen speichern. Der grüne Norden hat bessere Voraussetzungen.

Aussichten für Niederschlag – 3,4 Millimeter erwartet

Für die kommenden drei Tage werden landesweit nur 3,4 Millimeter Niederschlag erwartet. Diese Menge ist zu gering, um in die tieferen Bodenschichten einzudringen und dort eine signifikante Verbesserung zu bringen. Die Höchsttemperatur soll auf 15,6 Grad ansteigen, die Tiefsttemperatur auf 6,5 Grad – Bedingungen, die keine Entspannung für den Boden bringen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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