Bodenfeuchte Sachsen: 1 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit im Westen und Norden

[Teilweise zu trocken]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Sachsen ein gemischtes Bild. Während große Teile der Landesfläche normale bis feuchte Bodenbedingungen aufweisen, treten im Westen und Norden Bereiche mit Trockenheit auf. Etwa 35 bis 40 Prozent der Fläche sind von moderater Dürre betroffen, kleinere Anteile erreichen schwere Trockenheit.

Aktuelle Dürrekarte Sachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Sachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Westen stärker ausgetrocknet als der Osten

Im Westen Sachsens, insbesondere rund um Leipzig und in Richtung Chemnitz, dominiert moderate Dürre. Einzelne Bereiche zeigen schwere Trockenheit. Der Norden und die Region um Görlitz im Osten sind ebenfalls von moderater Trockenheit betroffen. Im südöstlichen Teil des Landes und in Teilen der Lausitz finden sich dagegen größere Flächen mit normalem Bodenwasserhaushalt bis hin zu feuchteren Bedingungen.

Niederschlag bleibt gering

In der vergangenen Woche fiel mit durchschnittlich 1 Millimeter nur sehr wenig Niederschlag. Diese geringe Regenmenge konnte das Wasserdefizit nicht wesentlich verringern. Der Boden bis in 1,80 Meter Tiefe reagiert auf solche kurzzeitigen Ereignisse träge — die Trockenheit in der Tiefe wird sich daher nicht kurzfristig entspannen. Die Durchschnittstemperatur lag mit 14,7 Grad moderat, die Höchsttemperatur erreichte 24,9 Grad.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen erwartet

In den kommenden drei Tagen ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperaturen werden bei etwa 19,6 Grad liegen, die Tiefsttemperaturen bei 10,3 Grad. Ohne Regen wird sich der Wassermangel im Boden weiter vertiefen. Besonders der Westen Sachsens könnte dadurch unter zunehmendem Wasserstress leiden.

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