Bodenfeuchte Schleswig-Holstein: 76 Millimeter Regen in 7 Tagen, Norden und Westen entspannen sich

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Schleswig-Holstein ein gemischtes Bild: Während der Norden und Westen des Landes normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweisen, sind südliche und östliche Landesteile von ungewöhnlicher Trockenheit betroffen. Etwa 60 Prozent der Landesfläche liegt im grünen bis blaugrünen Bereich, etwa 40 Prozent zeigt hellgelb – ungewöhnliche Trockenheit. Rote oder dunkelrote Bereiche sind nicht zu erkennen.

Aktuelle Dürrekarte Schleswig-Holstein (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Schleswig-Holstein (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Norden profitiert von ausreichend Niederschlag

Die Nordseeküste und die Region um Husum zeigen stabilen Feuchtegehalt. Auch westlich der Elbe, in den Marschen und Geestgebieten, hat sich der Boden erholt. Der Grund liegt in den 76 Millimetern Niederschlag der vergangenen sieben Tage – ein überdurchschnittlicher Wert für Oktober. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe reagiert auf solche Regenmengen träge; der Oberboden hat sich aber kurzfristig regeneriert.

Südost: leicht erhöhte Trockenheit im tieferen Boden

Die südliche Hälfte Schleswig-Holsteins, besonders die Regionen um Lübeck, Kiel und ins Östliche Hügelland hinein, zeigt ungewöhnliche Trockenheit. Dies ist statistisch ein Ereignis, das alle fünf Jahre vorkommt – eine leicht erhöhte Trockenheit, aber keine kritische Situation. Der tiefere Boden in diesen Gebieten enthält weniger Wasser als im Jahresdurchschnitt üblich, während der Oberboden durch die jüngsten Niederschläge Feuchtigkeit aufgenommen hat.

Auswirkungen auf Land- und Forstwirtschaft

Für die Landwirtschaft bedeutet die aktuelle Lage Entwarnung: Die ausreichenden Niederschläge der vergangenen Woche haben die Bodenwasservorräte in breiten Landesteilen aufgefüllt. Im Südosten können Herbstaussaaten und später Wintergetreide von den neuen Feuchtigkeitsmengen profitieren. Die Waldbestände im Norden zeigen keine Wasserstresssymptome; in südlichen Nadelwaldgebieten kann die ungewöhnliche Trockenheit aber längerfristig zu Vorsichtsmaßnahmen führen, wenn der Zustand anhält.

Aussichten für Niederschlag – 2,8 Millimeter erwartet, zu wenig für Entspannung

In den kommenden drei Tagen werden in Schleswig-Holstein nur 2,8 Millimeter Regen erwartet. Diese Menge reicht nicht aus, um den Boden bis in die tieferen Schichten zu durchfeuchten oder die ungewöhnliche Trockenheit im Südosten zu beheben. Die Höchsttemperatur wird auf 16,8 Grad Celsius geschätzt – ein moderater Oktober-Wert, der die Verdunstung begrenzt.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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