Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Schleswig-Holstein ein gemischtes Bild: Während der Westen und die Mitte des Landes normale bis feuchte Bodenbedingungen aufweisen, ist der Osten von ungewöhnlicher Trockenheit betroffen. Etwa 40 Prozent der Landesfläche weist hellgelbe Färbung auf, die restlichen Regionen sind grün oder hellgrün gefärbt.

Osten unter ungewöhnlicher Trockenheit
Die ungewöhnliche Trockenheit konzentriert sich auf die östlichen und südöstlichen Landesteile. Der Westen und Norden, einschließlich der Marschen und Geestgebiete, zeigen keine Trockenheitssignale. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge — die Karte ist ein 14-Tage-Mittel und spiegelt durchschnittliche Feuchten wider.
Schwache Niederschläge der vergangenen Woche
In den vergangenen sieben Tagen fielen durchschnittlich 13,1 Millimeter Regen bei einer Durchschnittstemperatur von 11,4 Grad. Die Höchsttemperatur erreichte 17,5 Grad. Diese Niederschlagsmengen reichen aus, um die westlichen und mittleren Regionen ausreichend zu versorgen, fördern aber keine Tiefendurchwässerung in den bereits trockenen östlichen Gebieten.
Aussichten für Niederschlag – 10,1 Millimeter erwartet
In den kommenden drei Tagen sind etwa 10,1 Millimeter Regen zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen bei 12,2 Grad, die Tiefsttemperaturen bei 4,8 Grad. Schnee oder Graupel werden nicht erwartet. Diese Niederschlagsmenge wird den Oberboden kurzfristig befeuchten, trägt aber wenig zur Entspannung in der Tiefe bei.
Den aktuellen Wetterbericht für Schleswig-Holstein finden Sie hier.
Mehr zum Wetter und den Folgen:
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
