Bodenfeuchte Thüringen: 7,9 Millimeter Regen in 7 Tagen, moderate Trockenheit hält an

[Teilweise zu trocken]

Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe zeigt in Thüringen ein gemischtes Bild. Etwa 60 Prozent der Landesfläche sind von moderater Dürre betroffen, dargestellt in Orange. Knapp 30 Prozent weisen schwere Dürre auf, erkennbar an Rotfärbung. Im Norden und Nordwesten finden sich Bereiche mit ungewöhnlicher Trockenheit in Hellgelb. Nur vereinzelte Flecken im äußersten Nordwesten deuten auf bessere Feuchteversorgung hin.

Aktuelle Dürrekarte Thüringen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Thüringen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Osten stärker betroffen

Die schwere Dürre konzentriert sich auf den Südosten und die östlichen Landesteile, etwa im Raum zwischen Gera und Zwickau. Hier prägt Rot das Kartenbild. Der Westen und die Mitte sind überwiegend von moderater Dürre geprägt. Der Norden rund um Erfurt und Gotha zeigt gemischte Verhältnisse zwischen Hellgelb und Orange.

Schwacher Regen, moderate Temperaturen

In den vergangenen sieben Tagen fiel durchschnittlich 7,9 Millimeter Niederschlag — eine geringe Menge, die den Wassermangel teilweise ausgleicht, aber nicht behebt. Die Durchschnittstemperatur lag bei 13,2 Grad Celsius, die Höchsttemperatur bei 20,1 Grad. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge. Die moderaten Temperaturen verringern zwar die Verdunstung, doch ohne ausreichend Wasser bleibt die Trockenheit in der Tiefe bestehen.

Auswirkungen auf Landwirtschaft und Forstwirtschaft

Kulturen in fortgeschrittenen Wachstumsphasen sind auf verfügbares Bodenwasser angewiesen. Künstliche Bewässerung kann regionale Defizite nur teilweise ausgleichen. Für die Grundwasserneubildung wirkt sich der fehlende Regen ungünstig aus — unter diesen Bedingungen findet nur eine begrenzte natürliche Auffüllung statt. Forstbestände in trockengefährdeten Lagen des Südens und Ostens zeigen erste Stresssymptome.

Aussichten für Niederschlag – 0,6 Millimeter erwartet

Für die kommenden drei Tage ist mit nur 0,6 Millimeter Niederschlag zu rechnen. Das ist eine vernachlässigbare Menge. Die Bodenfeuchte wird sich daher in den betroffenen Regionen weiterhin verringern, die moderate bis schwere Trockenheit hält an.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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