Bodenfeuchte Thüringen: 16,4 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit hält an

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Thüringen ein gemischtes Bild. Etwa 55 bis 60 Prozent der Landesfläche sind von moderater Dürre betroffen (orange), während rund 35 bis 40 Prozent schwere Trockenheit aufweisen (rot). Kleine Bereiche im zentralen und östlichen Bereich deuten auf ungewöhnliche Trockenheit hin (hellgelb). Größere zusammenhängende Flächen mit normalen oder feuchten Bodenverhältnissen sind nicht erkennbar.

Aktuelle Dürrekarte Thüringen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Thüringen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Westen stärker betroffen

Die schwere Dürre konzentriert sich im Westen und im zentralen Bereich Thüringens, besonders zwischen dem Thüringer Wald und der Saale-Region. Der Süden und Südwesten zeigt durchgehend orange bis rote Färbung. Der Norden und Nordosten sind überwiegend orange gefärbt, wodurch die Trockenheit dort etwas weniger ausgeprägt ausfällt, aber weiterhin im Bereich der moderaten Dürre verbleibt.

Wetterlage verstärkt den Befund

In den vergangenen sieben Tagen fielen durchschnittlich 16,4 Millimeter Regen — ein Wert, der unter dem klimatologischen Normalbereich liegt. Die Durchschnittstemperatur lag bei 8 Grad Celsius. Diese Niederschlagsmengen reichen nicht aus, um den Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter nennenswert zu entspannen. Der Boden reagiert auf solche Mengen nur träge; die aktuelle Dürrekarte spiegelt daher die anhaltende Wassernot wider, die sich über mehrere Wochen aufgebaut hat.

Aussichten für Niederschlag – 12,8 Millimeter erwartet

In den kommenden drei Tagen werden 12,8 Millimeter Niederschlag erwartet bei Höchsttemperaturen um 12,2 Grad Celsius. Diese Regenmenge ist für eine spürbare Verbesserung der Bodenverhältnisse zu gering, zumal sie sich über mehrere Tage verteilt.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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