Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Thüringen in einer gemischten Lage: Orange (moderate Dürre) und Rot (schwere Dürre) dominieren etwa 70 Prozent der Landesfläche, während etwa 30 Prozent hellgelb gefärbt sind und damit ungewöhnlich trocken sind. Einzelne Bereiche im Westen und Südosten zeigen lokale Rot-Flecken.

Mittlerer und östlicher Bereich stärker betroffen
Der südliche und östliche Teil Thüringens — besonders die Regionen um Gera, Altenburg und das obere Saaletal — zeigt Rot und orangefarbene Flächen und ist damit von schwerer bis moderater Dürre betroffen. Der Norden und Nordwesten mit Teilen des Thüringer Waldes sind mit überwiegend Orange nur moderat trocken. Der Westen um Bad Salzungen zeigt punktuell dunkelrote Areale (schwere Dürre). Blau- oder Grüntöne, die normale bis feuchte Bedingungen anzeigen würden, sind auf der Karte nicht sichtbar.
Anhaltende Trockenheit ohne Niederschlag
In der vergangenen Woche ist kein Niederschlag gefallen. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen sieben Tage betrug 5,4 Grad, mit Höchsttemperaturen um 8,9 Grad. Diese milden Temperaturen führten nicht zu einer Feuchtigkeitserholung: Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe reagiert träge auf kurzfristige Wetterwechsel und bleibt in der Tiefe trocken. Die fehlende Wasserzufuhr in den vergangenen Wochen hat sich deutlich eingelagert.
Aussichten für Niederschlag — weiterhin trocken
In den kommenden drei Tagen ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 7,7 Grad, die Tiefsttemperaturen bei 1,5 Grad. Ohne Regen wird sich die Bodenfeuchte in der Tiefe nicht verbessern. Der Boden bleibt in den kommenden Tagen auf dem aktuellen trockenen Niveau.
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