Bodenseekreis: Vier Verkehrsunfälle binnen 24 Stunden – 35.000 Euro Sachschaden

(Symbolbild)

Der Bodenseekreis verzeichnet am Montag und Dienstag eine Serie von Verkehrsunfällen. Insgesamt entstehen Schäden in Höhe von etwa 35.000 Euro, mehrere Personen werden leicht verletzt.

Friedrichshafen: Vorfahrtsunfall mit 15.000 Euro Schaden

Am Montagnachmittag gegen 16.15 Uhr ereignet sich in Friedrichshafen ein Vorfahrtsunfall. Ein 20-jähriger Audi-Fahrer biegt von der Aistegstraße in die Paulinenstraße ein und missachtet dabei die Vorfahrt einer 21-jährigen Ford-Lenkerin, die stadteinwärts unterwegs ist. Der Audi prällt frontal in die rechte Seite des Ford. Beide Beteiligten bleiben unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Dem 20-Jährigen drohen ein Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg.

Meckenbeuren: Auffahrunfall bei ausgeschalteter Ampel

Am selben Tag gegen 17.30 Uhr kommt es in Meckenbeuren auf der Hauptstraße zu einem Auffahrunfall. Ein 20-jähriger Golf-Fahrer ist in Richtung Ravensburg unterwegs, als er im Kreuzungsbereich zur Max-Eyth-Straße zu spät bemerkt, dass ein vorausfahrender 25-jähriger Mercedes-Lenker halten muss. Die dortige Ampel ist ausgeschaltet, der Verkehr hat sich angestaut. Aus Unachtsamkeit prällt der Golf auf das Heck des stehenden Mercedes. Der Schaden liegt bei etwa 10.000 Euro. Beide Fahrer bleiben unverletzt.

Bermatingen: Betrunkener E-Bike-Fahrer mit über 2,4 Promille

Am Montagabend kontrolliert eine Polizeistreife einen 50-jährigen Mann auf einem E-Bike auf einem Radweg neben der K 7749 in Bermatingen. Die Beamten stellen starken Alkoholgeruch und deutliche Ausfallerscheinungen fest. Ein Atemalkoholtest ergibt einen Wert von über 2,4 Promille. Der Mann muss sein Fahrrad stehenlassen und wird zu einer Blutentnahme in eine Klinik begleitet. Gegen ihn wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Überlingen: Mehrfach-Auffahrunfall mit vier Leichtverletzten

Am Dienstagmittag gegen 11.30 Uhr ereignet sich auf der L 195 zwischen Owingen und Überlingen ein schwerer Auffahrunfall. Eine 21-jährige Mercedes-Fahrerin erkennt das leichte Abbremsen eines vorausfahrenden 86-jährigen Renault-Lenkers zu spät und prällt auf dessen Heck. Durch die Wucht des Aufpralls wird der Renault in den Gegenverkehr geschoben und kollidiert dort mit dem VW eines 42-jährigen Fahrers. Bei dem Zusammenstoß ziehen sich die Unfallverursacherin, die 87-jährige Beifahrerin im Renault, der VW-Lenker und sein 44-jähriger Mitfahrer leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst bringt sie in Krankenhäuser. Der 86-Jährige bleibt unverletzt. Da alle drei Pkw nicht mehr fahrbereit sind, werden sie abgeschleppt. Die Landesstraße ist für etwas mehr als eine Stunde voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

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