Nach einer Bombendrohung an einem Gymnasium in Harburg wurde gegen einen 16-jährigen Schüler ein Strafverfahren eingeleitet. Er steht im Verdacht, am Morgen gegen 09:45 Uhr telefonisch eine Bombendrohung gegen die Schule ausgesprochen zu haben.
Rund 50 Polizistinnen und Polizisten waren bei dem Großeinsatz vor Ort. Die Durchsuchung des Schulgebäudes wurde um 13:15 Uhr abgeschlossen – es wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden. Vorsorglich war auch der Rettungsdienst an der Sammelstelle im Einsatz.
Alle Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal konnten mittlerweile die Sammelstelle verlassen. Sie wurden entweder von ihren Eltern abgeholt oder verließen den Ort selbständig. Verletzte gab es nicht.
Die Polizei ermittelt gegen den 16-jährigen Schüler des betroffenen Gymnasiums wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.