Bonn: Busfahrerin bremst Kollision ab – sieben Verletzte, weißer BMW flüchtig

(Symbolbild)

In Bonn-Poppelsdorf hat eine Busfahrerin durch eine Notbremsung einen Zusammenstoß mit einem weißen BMW gerade noch verhindert. Durch die abrupte Vollbremsung wurden sieben Fahrgäste verletzt, darunter ein elfjähriger Junge. Die Polizei sucht nun nach dem flüchtigen Wagen und dessen Fahrer oder Fahrerin.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch gegen 16:00 Uhr auf der Robert-Koch-Straße. Die Busfahrerin war mit dem Linienbus 600 aus Ippendorf kommend unterwegs. Nach dem Fahrgastwechsel an der Haltestelle Marienhospital setzte sie den linken Blinker und fuhr wieder an. Zu diesem Zeitpunkt befand sich ein weißer BMW auf der daneben gelegenen Linksabbiegerspur in Richtung der Straße „Im Wingert“.

Nach bisherigem Ermittlungsstand zog der weiße BMW jedoch anstatt abzubiegen nach rechts und scherte unmittelbar vor dem anfahrenden Bus wieder ein. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, leitete die Busfahrerin eine Notbremsung ein. Trotzdem kam es nach ersten Erkenntnissen zu einer leichten Berührung der Fahrzeuge – die vordere linke Stoßstange des Busses wurde beschädigt.

Die abrupte Vollbremsung führte dazu, dass mehrere Insassen im Bus stürzten oder gegen Haltestangen und Sitze stießen. Sieben Fahrgäste wurden verletzt, unter ihnen der elfjährige Junge. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten vor Ort medizinisch.

Der Fahrer oder die Fahrerin des weißen BMW entfernte sich nach dem Vorfall unerlaubt vom Unfallort. Nach Ermittlererkenntnissen weist das Fahrzeug Schäden an der rechten Fahrzeugseite auf. Das Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und die Sicherung der Videoaufzeichnungen aus dem Bus veranlasst.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, oder Personen mit Informationen über den weißen BMW und dessen Fahrer oder Fahrerin, sich zu melden. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk1.bonn@polizei.nrw.de entgegen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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