Bonn-Castell: Verdächtiger Drogenhändler flieht vor Polizei und stürzt über Brüstung

Diebesgut

Ein Mann, auf den eine Personenbeschreibung für einen verdächtigen Drogenhändler zutraf, ist am Mittwoch in Bonn-Castell vor der Polizei geflohen und dabei mehrere Meter über eine Brüstung an der Beethovenhalle gestürzt. Die Streifenwagenbesatzung der Wache GABI entdeckte ihn gegen 12:50 Uhr auf einem Fahrrad. Als die Beamten ihn ansprachen, warf er sein Fahrrad weg und rannte davon.

Bei seiner Flucht verlor der Mann den Halt und stürzte über die Brüstung in die Tiefe. Ein Polizeibeamter, der ihm unmittelbar hinterher war, konnte den Sturz nicht verhindern. Der Mann zog sich bei dem Sturz schwere Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Durchsuchungen an der Unfallstelle fanden die Beamten in der Jacke des Mannes viel Heroin und Kokain sowie Haschisch und einen größeren Bargeldbetrag. Die Identität des Mannes war zunächst noch ungeklärt.

Die Kölner Polizei übernimmt die Ermittlungen, um Neutralität in dem Verfahren zu gewährleisten.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 605 Rauschgiftdelikten in Bonn konnte die Polizei 2025 549 aufklären, das sind 90,7 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 89,0 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 89,0 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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