Bonn: Motorradfahrer rast über Bundesstraße – Führerschein sofort weg

(Symbolbild)

Ein 35-jähriger Motorradfahrer ist am Dienstagabend in Bonn-Oberkassel durch extrem rücksichtsloses Fahren aufgefallen – mit Folgen. Polizisten der Wache Ramersdorf stellten seinen Führerschein noch vor Ort sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

Gegen 20:30 Uhr bemerkten die Beamten den Kradfahrer, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit die Auffahrt „Grüner Weg“ auf die Bundesstraße 42 in Richtung Bonn befuhr. Die Polizisten verfolgten das Motorrad, doch der Mann beschleunigte so massiv, dass die Beamten ihn nach kurzer Zeit aus den Augen verloren – obwohl auf dieser Strecke nur 60 km/h erlaubt sind. Auf der Zubringerspur zur Autobahn 562 gelang es den Polizisten schließlich, wieder Sichtkontakt herzustellen. Auch dort beschleunigte der Fahrer und überschritt das Tempolimit deutlich.

Kurz vor der Ausfahrt „Rheinaue“ überholten die Beamten das Motorrad und stoppten den Mann auf der Petra-Kelly-Allee zu einer Verkehrskontrolle. Der 35-Jährige zeigte sich laut Polizeibericht uneinsichtig. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft stellten die Einsatzkräfte seinen Führerschein sofort sicher und untersagten ihm die Weiterfahrt.

Dem Motorradfahrer wird nun ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen vorgeworfen. Seit mehreren Jahren steht auch sogenanntes „Alleinrennen“ unter Strafe – gemeint sind Fälle, in denen Fahrer grob verkehrswidrig handeln und ihr Fahrzeug an die Leistungsgrenzen treiben. Die weiteren Ermittlungen hat das Verkehrskommissariat 4 der Kölner Polizei übernommen.

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