Bottrop: 17-Jähriger nach Überfall am ZOB mit Bereichsbetretungsverbot belegt

(Symbolbild)

Nach einem Überfall am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Bottrop hat die Polizei Recklinghausen einem 17-jährigen Tatverdächtigen ein Bereichsbetretungsverbot erteilt. Der Jugendliche darf den Bereich rund um den ZOB für zunächst drei Monate nicht betreten. Bei einem Verstoß droht ihm eine Geldstrafe von 500 Euro.

Dem 17-Jährigen wird vorgeworfen, zusammen mit einem gleichaltrigen Komplizen zwei Männer im Alter von 49 und 53 Jahren geschlagen und getreten zu haben. Die beiden Tatverdächtigen sollen zudem versucht haben, die Handys der Männer zu rauben und sie mit einem Hockeyschläger zu attackieren. Die beiden Geschädigten wurden leicht verletzt. Die Polizei stellte die Jugendlichen kurz nach der Tat.

Mit dem Bereichsbetretungsverbot reagiert die Polizei Recklinghausen konsequent auf den Vorfall vom Wochenende. „Das Bereichsbetretungsverbot ist in diesem Fall ein deutliches Signal – nicht nur an den Betroffenen, sondern auch an andere. Der öffentliche Raum gehört allen Menschen. Wir schreiten konsequent ein und schöpfen alle rechtlichen Möglichkeiten aus, die uns zur Verfügung stehen, wenn einzelne Personen durch ihr Verhalten die Sicherheit anderer gefährden“, erklärt Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. „Unser Ziel ist klar: Die Menschen sollen sich am ZOB und in der Bottroper Innenstadt sicher fühlen. Wer Regeln missachtet und Straftaten begeht, muss wissen, dass Polizei und Ordnungsbehörden reagieren.“

Der ZOB und sein Umfeld stehen bereits seit mehreren Jahren im Fokus der Polizei Recklinghausen und sind fester Bestandteil des Programms „PräsenzPlus“. Gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst und weiteren Netzwerkpartnern setzt die Polizei auf regelmäßige Präsenz, Kontrollen und gezielte Schwerpunkteinsätze. Der Bereich wird zudem mehrfach täglich bestreift. Die Mobile Wache ist regelmäßig vor Ort und dient Bürgerinnen und Bürgern als direkte Anlaufstelle.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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