Brand auf Entsorgungsbetrieb: Feuerwehr Dresden kämpft gegen Müllhaufen-Feuer

Feuerwehr Dresden Symbolbild: Einsatzkräfte bei der Arbeit an einer Einsatzstelle.

Am Samstagabend, 26. September 2026, ist auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes in der Straße des 17. Juni in Dresden-Leuben ein etwa 10 mal 20 Meter großer Müllhaufen in Brand geraten. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war für die Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung sichtbar.

Die Einsatzkräfte leiteten sofort einen umfassenden Löschangriff ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor, um den brennenden Müll zu bekämpfen. Da die Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle aufwendig aufgebaut werden musste, sperrte die Polizei die Straße des 17. Juni vollständig.

Um das Material vollständig ablöschen zu können, wurde der brennende Müll mit einem Greifbagger auseinandergezogen und schrittweise abgelöscht. Mehrere Strahlrohre kamen gleichzeitig zum Einsatz. Dem Löschwasser wurde teilweise Netzmittel zugesetzt, um eine bessere Löschwirkung in dem dicht gelagerten Material zu erreichen. Vorsorglich wurde außerdem ein Abrollbehälter mit Atemschutzausrüstung zur Einsatzstelle nachgefordert.

Aufgrund der anfänglich starken Rauchentwicklung veranlasste die Einsatzleitung für die in unmittelbarer Nähe befindliche Bahnstrecke eine Langsamfahrstelle. Die Einsatzkräfte stellten außerdem sicher, dass mit Brandrückständen belastetes Löschwasser nicht unkontrolliert abfließen konnte.

Bei den Arbeiten zur Löschwasserrückhaltung zog sich ein Feuerwehrangehöriger leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort medizinisch; anschließend konnte er seinen Dienst fortsetzen.

Auf der Rückfahrt zur Wache trat aus einem Löschfahrzeug Schaummittel aus, das zu einer Verunreinigung der Straße auf einer Länge von etwa 6 Kilometern führte. Die Einsatzkräfte banden das ausgelaufene Schaummittel und reinigten die Straße.

Gegen 19:55 Uhr konnte die Zahl der eingesetzten Kräfte schrittweise reduziert werden. Die Einsatzstelle wurde im weiteren Verlauf nochmals von der Feuerwehr kontrolliert. Der Einsatz endete gegen 23:24 Uhr.

Etwa 50 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen und Altstadt, der B-Dienst und der U-Dienst sowie der Stadtteilfeuerwehren Lockwitz und Niedersedlitz waren an dem Einsatz beteiligt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Sachsen