Brand in Helmstedt: 43-Jähriger steht unter Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung

(Symbolbild)

In Helmstedt ermittelt die Polizei gegen einen 43-jährigen Mann wegen fahrlässiger Brandstiftung, nachdem am Montagabend seine Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Fechtboden in Flammen aufgegangen war.

Ein Zeuge hatte gegen 20.04 Uhr die Feuerwehr alarmiert, als er Rauch aus einem Fenster des Mehrfamilienhauses bemerkte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten alle Bewohner das Gebäude bereits unverletzt verlassen können. Durch schnelle Löscharbeiten verhinderte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen.

Der alkoholisierte Tatverdächtige wurde in der Nähe des Hauses angetroffen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ihm im Helmstedter Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Seine Dachgeschosswohnung ist nicht mehr bewohnbar – er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer anderen Unterkunft zugewiesen.

Auch die anderen Wohnungen des Mehrfamilienhauses können derzeit nicht betreten werden. Die Mieter kamen bei Freunden und Bekannten unter. Während der Löscharbeiten mussten umliegende Straßen zeitweise vollständig gesperrt werden.

Bereits am 11. April war es in demselben Haus zu einer fahrlässigen Brandstiftung gekommen. Auch damals wurde der 43-Jährige als Tatverdächtiger ermittelt.

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