Brand in Ingolstädter Wohnkomplex: Alle Bewohner evakuiert, mehrere Verletzte

(Symbolbild)

In einem Wohnkomplex an der Gustav-Mahler-Straße in Ingolstadt ist am Dienstagmittag ein Brand ausgebrochen, der einen Großeinsatz von Rettungs- und Polizeikräften auslöste. Alle Bewohner mussten evakuiert werden.

Gegen 11.59 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle die Meldung über starke Rauchentwicklung in dem Gebäudekomplex ein. Daraufhin rückten umgehend Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit einem Großaufgebot an Kräften aus. Die Rauchentwicklung war so stark, dass alle Bewohner des Wohnkomplexes ihre Wohnungen verlassen mussten.

Nach der Evakuierung wurden die betroffenen Bewohner in einem Bus der INVG betreut. Nach bisherigen Erkenntnissen mussten zwei bis drei Personen wegen Rauchgasintoxikation und Herzbeschwerden behandelt werden. Die genaue Zahl der Verletzten konnte noch nicht abschließend geklärt werden.

Das Feuer war in einem Kellerabteil des Wohnkomplexes ausgebrochen. Dort entstand ein Sachschaden von etwa 25.000 Euro. Deutlich höher fällt jedoch der zusätzliche Schaden durch Rußbildung am Gebäude aus.

Die Kriminalpolizei Ingolstadt geht nach der Brandortbegehung von fahrlässiger Brandstiftung aus. Als Ursache vermuten die Ermittler das nicht ordnungsgemäße Entsorgen von Kohle.

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