Brand in Kleingartenanlage in Dresden – Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Laube

© Roland Halkasch Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung an der Gartenlaube.

Die Feuerwehr Dresden ist am 27. September 2026 zu einem Brand in einer Kleingartenanlage in der Wüllnerstraße in Pieschen ausgerückt. Ein mit Dachblechen abgedeckter Holzverschlag auf einer Fläche von etwa 40 Quadratmetern stand in Vollbrand. Bereits auf der Anfahrt war deutlicher Feuerschein mit Funkenflug erkennbar.

Die Lage war angespannt: Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende, massiv errichtete Gartenlaube konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Erschwerend kam hinzu, dass sämtliche Zugangstore zur Kleingartenanlage verschlossen und mit Vorhängeschlössern gesichert waren. Die Wege innerhalb der Anlage sind sehr schmal, weshalb die Löschfahrzeuge die Brandstelle nur eingeschränkt erreichen konnten. Aufgrund dieser Herausforderungen wurde vorsorglich ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug nachalarmiert.

Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug gelangte aufgrund seiner Abmessungen zuerst bis zur Einsatzstelle, weitere Fahrzeuge folgten zeitversetzt. Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Zwei Trupps unter Atemschutz kamen mit jeweils einem Strahlrohr zum Einsatz. Mit Unterstützung des nachgeforderten Tanklöschfahrzeuges wurde eine ausreichende Wasserversorgung sichergestellt. Parallel öffneten Einsatzkräfte die verschlossene Gartenlaube gewaltsam, um auszuschließen, dass sich Personen darin befanden oder das Feuer bereits auf das Gebäude übergegriffen hatte. Die Laube war menschenleer und im Inneren nicht verraucht.

Der Brand konnte vollständig gelöscht und ein Übergreifen auf die Gartenlaube verhindert werden. Für die Brandbekämpfung wurden rund 6.000 Liter Wasser benötigt. Vor Abschluss des Feuerwehreinsatzes wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert – dabei wurden keine auffälligen Temperaturen mehr festgestellt.

Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr abgesperrt und anschließend an die Polizei übergeben, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Im Einsatz waren insgesamt 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau, der Rettungswache Pieschen, des B-Dienstes, des U-Dienstes sowie der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche. Der Einsatz dauerte von 23:38 Uhr bis 02:00 Uhr.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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