Brandbekämpfung in Moabit

Straße: : Friedrich-Krause-Ufer  |  Ortsteil: Moabit

Am Morgen wurde uns ein Brand an einer Förderanlage auf dem Gelände eines Heizkraftwerks im Ortsteil Moabit gemeldet.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten das Lagebild bestätigen, alarmierten weitere Einsatzmittel und leiteten umgehend eine Brandbekämpfung ein. Es brannten eine Förderstrecke in einer Höhe von über 20 Metern, die ein Lagergebäude mit dem Kesselhaus des Kraftwerkes verbindet. Der Brand breitete sich im Kesselhaus auf einen Holzvorratsbehälter in einer Höhe von bis zu 30 Metern aus. Das Feuer konnte mit 3 B-Rohren und 6 C-Rohren im kombinierten Außenangriff über mehrere Drehleitern sowie im Innenangriff unter Kontrolle gebracht werden. Dazu wurden drei Einsatzabschnitte gebildet. Als Löschmittel wurde im Einsatzverlauf auch Netzmittel eingesetzt. Eine Einsatzdrohne lieferte wertvolle Lagebilder aus der Luft.  Neben Spezialtechnik des Technischen Dienstes zum Entfernen von Verkleidungsteilen an der brandbeaufschlagten Förderstrecke wurden insgesamt 16 Pressluftatemschutzgeräte eingesetzt. Zum Tausch verschmutzter Einsatzkleidung kam der Gerätewagen Hygiene zum Einsatz.

Die Mitarbeitenden des Kraftwerks brachten sich eigenständig in Sicherheit, verletzt wurde niemand. Es kam es zu einer sichtbaren Ausbreitung des Brandrauches, eine Gefahr für Anwohnende bestand jedoch nicht. Da sich das Kraftwerk zum Ereigniszeitpunkt nicht in Betrieb befand, kam es zu keinem Versorgungsausfall angeschlossener Abnehmer.

Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Brandbekämpfungs- und Kontrollmaßnahmen zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben und in den darauffolgenden Stunden von einem Löschfahrzeug kontrolliert.

Wir waren im Einsatzverlauf mit 106 Einsatzkräften vor Ort. Zur Sicherstellung des Grundschutzes wurden 6 Freiwillige Feuerwehren in den Dienst gerufen.

Eingesetzt wurden im Einsatzverlauf: 13 LHF (davon 2 LHF der Lehrfeuerwache), 2 DLK, 1 RTW, 10 Sonderfahrzeuge und 5 Führungsdienste

Anwesend waren: Schutzpolizei, Kriminalpolizei, Gasversorger, Objektverantwortliche, Medienvertretende, Pressedienst der Berliner Feuerwehr

(hbm / Lj)

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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