Im Brandenburger Stadtgebiet hat die Polizei zwei Männer gefasst, die im Verdacht stehen, zwei Waldbrände gelegt zu haben. Am Donnerstagnachmittag wurden die Einsatzkräfte zunächst zu einem brennenden Waldboden in der Gördenallee gerufen. An der Einmündung zur Anton-Saefkow-Allee standen etwa zwei Quadratmeter Waldboden in Flammen. Nach Angaben von Zeugen sollen zwei Männer zuvor Laub auf das Feuer geworfen haben. Als die Zeugen sie darauf ansprachen, ergriffen sie die Flucht. Noch ehe die Feuerwehr eintraf, gelang es den Zeugen, das Feuer zu löschen.
Kurze Zeit später wurde ein zweites Feuer am Gördensee gemeldet. Dort brannte trockener Waldboden auf einer Fläche von etwa 225 Quadratmetern. Die Polizei leitete daraufhin umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Mit Unterstützung von Diensthunden konnten Polizisten die zwei Verdächtigen aufspüren und festnehmen. Die Männer waren 28 und 33 Jahre alt.
Bei dem 33-Jährigen handelte es sich um eine Person, die aus einer Einrichtung abgängig war und bereits gesucht wurde. Er wurde anschließend wieder dorthin zurückgebracht. Kriminaltechniker sicherten Spuren an beiden Brandorten. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Der Sachschaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt.
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