Potsdam. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände bedeutet für Betroffene oft mehr als nur materiellen Schaden. Das Eindringen Fremder in die eigene Privatsphäre kann das eigene Sicherheitsgefühl nachhaltig beeinträchtigen.
Im vergangenen Jahr erfasste die Polizei 3.164 Wohnungseinbrüche in Brandenburg. Rund 44 Prozent der Fälle blieben beim Versuch stecken.
Die dunkle Jahreszeit erleichtert Einbrechern das unbemerkte Eindringen in Gebäude. In etwa drei Vierteln aller Einbrüche werden Wohnungstüren oder Terrassentüren aufgebrochen oder angekippte Fenster aufgehebelt. Ist der Zugang zu schwierig oder dauert es zu lange, lassen die Täter oftmals von ihrem Vorhaben ab. Manchmal wird auch das Fensterglas angegriffen, um an den Fenstergriff zu gelangen – das erhöht wegen des Lärms aber auch das Risiko, ertappt zu werden.
Täter scheitern oft an gut gesicherten Türen, wachsamen Nachbarn oder Sicherungstechnik wie Alarmanlagen. Da sie meist den Kontakt mit Bewohnern vermeiden und das Risiko fürchten, ertappt zu werden, wirkt schon die Simulation von Anwesenheit durch Licht oder das regelmäßige Öffnen und Schließen von Rollläden abschreckend.
So machen Sie es Einbrechern schwer
Die Polizei des Landes Brandenburg empfiehlt den Einbau von geprüften und zertifizierten Bauelementen wie Fenster und Türen. In vielen Fällen lässt sich eine zusätzliche mechanische Sicherung für bestehende Fenster oder Türen auch ohne viel Aufwand nachrüsten. Elektronische Sicherungseinrichtungen wie Alarm- oder Einbruchmeldeanlagen bieten zusätzlichen Schutz.
Zum Tag des Einbruchschutzes am 25. Oktober 2026 bietet die Polizei landesweit Präventionsangebote an. Neu in diesem Jahr ist ein digitaler Themenabend zum Einbruchschutz am 29. Oktober 2026. Für Präventionsveranstaltungen wenden Sie sich an Ihre zuständige Polizeidienststelle. Weitere Informationen und Präventionshinweise finden Sie auch auf den Kanälen der Polizei des Landes Brandenburg auf WhatsApp, Instagram, X und Facebook.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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