Brutaler Angriff in Regionalzug: Zwei Letten schlagen 41-Jährigen zusammen

(Symbolbild)

Zwei 22-jährige Männer aus Lettland haben am Samstag einen 41-jährigen Bulgaren in einem Regionalzug und am Fürther Hauptbahnhof brutal zusammengeschlagen. Die Bundespolizei nahm beide Täter fest – sie kamen in Untersuchungshaft.

Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 8.45 Uhr im Regionalexpress von Nürnberg nach Fürth. Die beiden Letten gerieten mit dem 41-Jährigen in Streit – warum, ist noch unklar. Dann schlugen sie dem Bulgaren mehrfach mit der Faust gegen den Kopf und würgten ihn mehrere Sekunden lang.

Als der Zug am Fürther Hauptbahnhof hielt, zogen die Angreifer ihr Opfer auf den Bahnsteig. Dort setzten sie ihre Attacke fort: Sie schlugen mit Faustschlägen auf den Mann ein und versetzten ihm mehrere Fußtritte – auch gegen den Kopf. Ein unbekannter Zeuge griff ein, sodass der 41-Jährige in den Zug flüchten konnte.

Der Lokführer bemerkte die Auseinandersetzung und alarmierte die Bundespolizei. Die Beamten nahmen die beiden 22-Jährigen am Bahnsteig fest. Dabei wehrten sich die Männer, sodass die Polizisten sie zu Boden brachten und fesselten. Ein Bundespolizist verletzte sich dabei, blieb aber dienstfähig.

Ein Rettungswagen brachte das Opfer ins Krankenhaus. Der 41-Jährige hatte eine blutende Platzwunde über dem Auge, mehrere Blutergüsse am Kopf sowie Schürfwunden am rechten Knie, am rechten Schulterblatt und an der linken Seite des Brustkorbs.

Die Staatsanwältin stellte Haftantrag gegen die beiden lettischen Staatsangehörigen. Nach der Vorführung beim Haftrichter brachten die Beamten die Täter in eine Justizvollzugsanstalt. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte.

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg sucht den Zeugen, der auf dem Bahnsteig eingeschritten ist, sowie weitere Zeugen, die den Beginn der Auseinandersetzung im Zug mitbekommen haben. Hinweise unter Telefon 0911/205551-0 oder per E-Mail an bpoli.nuernberg@polizei.bund.de.

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