In der Nacht zum Dienstag, 18. August 2026, ist ein 35-jähriger Kurierfahrer auf dem Parkplatz Lohwald West an der A99 bei Aschheim Opfer eines bewaffneten Überfalls geworden. Der afghani-italienische Staatsangehöriger transportierte im Auftrag eines Elektronikunternehmens mehrere hundert generalüberholte Mobiltelefone von Frankfurt am Main nach Italien, als er gegen 23 Uhr eine kurze Pause einlegte.
Unvermittelt wurde er von mehreren Tätern angegriffen. Einer sprach ihn an, dann wurde er mit Pfefferspray besprüht und zu Boden geworfen. Die Angreifer entwendeten rund 300 Mobiltelefone im Gesamtwert eines mittleren fünfstelligen Betrages und beschädigten das Fahrzeuginnere. Mit einem schwarzen SUV flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.
Die Polizei beschreibt die gesuchten Täter wie folgt: Der erste Mann ist etwa 190 Zentimeter groß, trägt einen dunklen Bart und schwarze, schulterlange Haare. Er war in ein dunkles T-Shirt und eine weiße Baseballkappe gekleidet. Der zweite Täter ist klein und schlank, trug einen grauen Kapuzenpullover mit gezogener Kapuze. Mindestens einer der Männer sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent.
Die Münchner Polizei sucht Zeugen, die am 18. August gegen 23 Uhr auf dem Parkplatz Lohwald West verdächtige Personen oder einen schwarzen Mercedes beobachtet haben. Hinweise nimmt das Kommissariat 21 unter 089 2910-0 entgegen.
Am Mittwoch, 19. August 2026, ereignete sich gegen 10.25 Uhr in der Maxvorstadt ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrrad. Ein 74-jähriger Autofahrer aus Memmingen fuhr mit einem Citroën die Sandstraße von der Dachauer Straße kommend Richtung Nymphenburger Straße. Zeitgleich kam ein 49-jähriger Rennradfahrer aus München entgegen. An der Kreuzung zur Nymphenburger Straße folgte der Autofahrer nicht vollständig dem leicht nach rechts verlaufenden Fahrstreifen und geriet auf die Fahrbahn des Radfahrers. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß.
Der Radfahrer wurde gegen die Windschutzscheibe des Pkw geschleudert und anschließend auf die Fahrbahn geworfen. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden; der Gesamtschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt zum Unfallhergang.
Die Polizei weist darauf hin, dass Fahrradhelme Kopfverletzungen oft verhindern oder zumindest deren Ausmaß verringern können. Obwohl das Helmtragen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Polizei allen Radfahrern, einen Helm zu tragen.
Am Dienstag, 18. August 2026, kam es gegen 16.30 Uhr in Sendling zu einem Wohnungsraub mit Gewalt. Eine 71-jährige Frau öffnete ihre Haustür, nachdem es klingelte. Ein ein Täter stieß die Tür auf und traf die Seniorin am Kopf. Sie fiel hin und verlor das Bewusstsein. Eine Nachbarin fand sie und verständigte den Rettungsdienst. Die 71-Jährige bemerkte später, dass ihr getragener Schmuck fehlte. Sie wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Wohnung war offenbar durchsucht worden. Das Kommissariat 21 ermittelt und bittet Zeugen, sich unter 089 2910-0 zu melden. Die Tat ereignete sich im Bereich der Heiterwanger Straße in Sendling-Westpark.
Am Mittwoch, 19. August 2026, ereigneten sich in Allach-Untermenzing zwischen 12 und 14 Uhr mehrere Trickdiebstähle zum Nachteil von Seniorinnen. Gegen 13.20 Uhr klingelte ein unbekannter Mann bei einer 90-jährigen Frau und gab sich als neuer Nachbar aus. Er behauptete, dass seine Tochter heiraten würde und er einen Ring benötige. Indem er vorgab, auch einen anderen Nachbarn zu kennen, schöpfte die Seniorin keinen Verdacht und ließ ihn ins Haus. Der Mann begutachtete ihren Schmuck und verließ das Haus – danach fehlten mehrere Ringe und eine Goldkette im Gesamtwert von etwa tausend Euro.
Eine Stunde zuvor versuchte ein Mann vergeblich, bei einer 81-jährigen Frau einzudringen, indem er sich als Mitarbeiter des Roten Kreuzes ausgab. Die Seniorin verweigerte ihm den Zutritt, da er keinen Ausweis zeigen konnte. Kurz darauf gab sich ein Mann gegenüber einer 89-jährigen Frau ebenfalls als neuer Nachbar aus und erzählte von der Hochzeit seiner Tochter. Als die 89-Jährige angab, keinen Schmuck zu haben, verließ er die Wohnung wieder. Aufgrund übereinstimmender Personenbeschreibungen und räumlicher sowie zeitlicher Nähe wird geprüft, ob die drei Fälle zusammenhängen.
Der Täter wird beschrieben als etwa 60 bis 70 Jahre alt, circa 165 bis 170 Zentimeter groß, mit grauen kurzen Haaren. Er trug eine dunkle Hose und ein weißes Hemd, teilweise auch eine Krawatte. Das Kommissariat 55 ermittelt und bittet um Hinweise unter 089 2910-0. Die Polizei warnt besonders Senioren davor, angebliche Handwerker, Stromableser oder ähnliche Personen ins Haus zu lassen, ohne dass zuvor ein Termin bekannt war.
Am Mittwoch, 19. August 2026, gegen 21.30 Uhr, ereignete sich in einem Hostel in Neuhausen sexuelle Belästigung mehrerer Jugendlicher. Eine Schülergruppe aus dem Saarland im Alter von 14 und 15 Jahren befand sich auf einem Gang im fünften Obergeschoss. Ein 35-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz ging vorbei und berührte vier 14-jährige Mädchen unsittlich an der Brust beziehungsweise am Gesäß. Er betrat einen Aufzug mit weiteren Personen und berührte beim Aussteigen eine 15-Jährige zunächst am Rücken und dann unsittlich am Gesäß.
Der Mann folgte den Jugendlichen weiter, woraufhin sich diese an ihre Lehrkräfte wandten. Eine Lehrkraft hinderte ihn am Weitergehen und verständigte die Polizei. Die alarmierten Beamten nahmen den 35-Jährigen noch vor Ort fest. Er wurde wegen sexueller Belästigung angezeigt und zur Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Ein Ermittlungsrichter soll über die Haftfrage entscheiden. Das Kommissariat 15 ermittelt.
Am Mittwoch, 19. August 2026, gegen 13.15 Uhr, erhielt eine 75-jährige Frau im Landkreis München einen Anruf einer bislang unbekannten Frau, die sich als Ärztin eines Krankenhauses ausgab. Die Anruferin behauptete, dass die Tochter der 75-Jährigen an schwerer Krebserkrankung leide und ein spezielles Medikament aus der Schweiz benötige. Die Seniorin solle einen hohen Geldbetrag aufbringen, der später von der Krankenversicherung erstattet werde. Das Telefon wurde an eine vermeintliche Tochter weitergegeben, die weinte. Anschließend übernahm ein angeblicher Arzt das Gespräch und erklärte die Übergabe von Wertgegenständen.
Da die 75-Jährige die geforderte Geldsumme nicht aufbringen konnte, übergab sie kurze Zeit später mehrere Goldbarren im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrages an einen unbekannten Abholer in der Einfahrt ihres Grundstücks. Dieser verschwand. Der Abholer wird beschrieben als etwa 35 bis 40 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß, mit kurzen blonden Haaren und gepflegtem Erscheinungsbild. Er trug eine dunkelblauer Jeans und ein kurzärmeliges kariertes Hemd. Das Kommissariat 61 ermittelt und sucht Zeugen, die zwischen 13.15 und 14.15 Uhr im Bereich Friedenstraße, Fichtenstraße und Im Birket in Gräfelfing verdächtige Wahrnehmungen machten, unter 089 2910-0.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche. Krankenhäuser, Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte verlangen niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung. Im Zweifelsfall sollten Angerufene auflegen und selbst unter 110 die Polizei kontaktieren.
Am Donnerstag, 20. August 2026, gegen 00.40 Uhr, ereignete sich vor der Polizeiinspektion 44 in Moosach ein Vorfall, der hätte schwerwiegend enden können. Ein 31-jähriger Afghane begab sich vor das Gebäude. Als der wachhabende Beamte heraustrat, ging der 31-Jährige unvermittelt auf ihn zu und griff nach seiner Dienstwaffe. Der Polizist bemerkte dies, wich zurück und verhinderte so den Griff. Unter Anwendung unmittelbaren Zwangs nahm er den Tatverdächtigen fest – dieser leistete keinen Widerstand. Beide blieben unverletzt. Da der 31-Jährige psychisch auffällig wirkte, wurde er zur psychiatrischen Betreuung ins Krankenhaus gebracht. Das Kommissariat 25 ermittelt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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