Bückeburg: Polizei warnt vor Betrügern am Telefon

(Symbolbild)

Am 15. September 2026 kam es in Bückeburg zu mehreren versuchten Betrugsfällen durch Betrüger, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Mehrere Bürgerinnen und Bürger erhielten Anrufe von einer angeblichen Polizeibeamtin.

Die Anruferin behauptete, dass es in der unmittelbaren Nachbarschaft der Wohnanschrift zu einer Festnahme von Einbrechern gekommen sei. Sie suggerierte, dass die Angerufenen nun ihre Wertsachen in Sicherheit bringen müssten. Im weiteren Verlauf setzten die Täter die Angerufenen unter Druck und fragten nach im Haus gelagertem Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen. Unter dem Vorwand, das Hab und Gut vor angeblich bevorstehenden Einbrüchen zu schützen, sollten die Opfer Wertsachen an vermeintliche Polizeibeamte übergeben oder an einem vereinbarten Ort deponieren.

Dank des aufmerksamen Verhaltens der Angerufenen entstand in diesen Fällen kein finanzieller Schaden.

Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg warnt eindringlich vor dieser Betrugsmethode: Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an und erkundigt sich am Telefon nicht nach Vermögensverhältnissen, Bargeld oder Wertgegenständen. Geld oder Wertsachen sollten niemals an fremde Personen oder vermeintliche Amtspersonen übergeben werden. Sollte jemand einen solchen Anruf erhalten, sollte das Telefonat sofort beendet und danach direkt die örtliche Polizeidienststelle unter ihrer bekannten Festnetznummer kontaktiert werden.


Die Entwicklung im Landkreis Schaumburg

2024 zählte die Polizei im Landkreis Schaumburg 1.821 Betrugsfälle, 2025 waren es 1.185 — 34,9 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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