Die Bundesanwaltschaft hat in der Nacht zum 16. Oktober 2026 einen albanischen Staatsangehörigen festnehmen lassen. Rexhino A. wird verdächtigt, Mitglied einer kriminellen Vereinigung zu sein und an gefährlichen Körperverletzungen beteiligt zu sein. Ein Haftbefehl des Bundesgerichtshofs lag seit dem 28. April 2025 vor. Der Mann hatte sich bei einer Polizeidienststelle in Hannover gemeldet.
Nach Angaben der Bundesanwaltschaft schloss sich A. im Februar 2023 einer militanten linksextremistischen Gruppe an, die von Johann G. angeführt wird. Die Vereinigung war während des „Tags der Ehre“ in Budapest aktiv – einem jährlichen Treffen von Rechtsextremisten aus ganz Europa.
Am 11. Februar 2023 soll A. gemeinsam mit anderen Mitgliedern zwei Personen angegriffen haben. Die Angreifer setzten Pfefferspray, Schlagstöcke und einen Hammer ein. Ein Opfer erlitt mindestens 15 Schläge, vor allem gegen den Kopf.
Der Haftbefehl wirft A. Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung nach Paragraf 129 Abs. 1 StGB vor – das ist eine Strafvorschrift für die organisierte Zugehörigkeit zu Gruppen, die Straftaten begehen wollen. Hinzu kommt der Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung nach Paragraf 223 StGB.
A. wird dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der über den Erlass des Haftbefehls und den Vollzug der Untersuchungshaft entscheidet.
Quelle: Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft vom 16. Oktober 2026. Original beim Generalbundesanwalt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.