Am Sonntag, 2. August, hat die Bundespolizei Lindau einen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen bei einer Grenzkontrolle überprüft. Während die Dokumente des Mannes in Ordnung waren, machten die Beamten bei der Fahrzeugkontrolle eine wichtige Entdeckung.
Das Auto entpuppte sich als Firmenwagen einer in Baden-Württemberg ansässigen Firma. Bei der Überprüfung ermittelten die Bundespolizisten, dass das Fahrzeug mit deutscher Zulassung zur Eigentumssicherung aufgrund von Unterschlagung beschlagnahmt werden musste.
Die Beamten stellten daraufhin das Auto sowie die Schlüssel und die Zulassungsbescheinigung sicher. Der 30-Jährige musste seine Reise anschließend zu Fuß fortsetzen.
Die Bundespolizeiinspektion Kempten mit ihren Revieren in Weilheim und Lindau schützt auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich. Damit sollen grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration verhindert werden. Zusätzlich sind die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und an 91 Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden zuständig.
» Weitere Polizeimeldungen aus Bayern