Bundespolizei Dresden verhaftet mehrere Gesuchte – Elektroschocker und Drogen sichergestellt

Diebesgut

Am Wochenende und in der Nacht zum Montag hat die Bundespolizeiinspektion Dresden bei Fahndungskontrollen mehrere Ermittlungserfolge erzielt. An Hauptbahnhof, Flughafen und in internationalen Fernzügen vollstreckten die Beamten Haftbefehle und leiteten Strafverfahren wegen illegaler Waffen und Drogen ein.

In den frühen Morgenstunden des Montags kontrollierten Einsatzkräfte einen 38-jährigen Tschechen im Einreisezug aus Prag. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen versuchten Diebstahls vor. Da der Mann die fällige Geldstrafe von 1.975 Euro nicht zahlen konnte, wurde er festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten in seiner Geldbörse ein Tütchen mit Amphetaminen. Er wurde in die JVA Dresden eingeliefert.

Am Hauptbahnhof verhafteten die Einsatzkräfte am 31. Juli 2026 einen 19-jährigen Iraker. Beim Aussteigen aus einem Zug aus Tschechien fielen weiße Kugeln aus seiner Geldbörse. Im Gepäck führte der junge Mann eine Kaltgas-Waffe mit sich – für die er keinen Waffenschein besaß. Die Bundespolizei erstattet Anzeige wegen unerlaubten Führens einer Schusswaffe.

Ein weiterer Fahndungserfolg gelang ebenfalls am Hauptbahnhof: Ein 56-jähriger Pole konnte eine Geldstrafe von 210 Euro wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz nicht begleichen. Er muss nun eine 7-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

Am Flughafen Dresden stellten die Beamten einen 41-jährigen Tschechen fest, der wegen besonders schweren Diebstahls gesucht wurde. Mangels 1.880 Euro trat er eine 47-tägige Haftstrafe an. Ein 22-jähriger Deutscher entging der Inhaftierung wegen Bedrohung und Beleidigung, da eine Begleitperson seine Strafe vor Ort beglich.

Im internationalen Fernzug LE 232 kontrollierten die Einsatzkräfte zudem einen 50-jährigen Tschechen ohne gültige Ausweisdokumente. Bei der Durchsuchung auf der Dienststelle fanden die Beamten bei ihm einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sowie Cannabis. Der Mann führte zudem Einbruchswerkzeuge wie Zangen und einen Bolzenschneider mit sich, die präventiv sichergestellt wurden. Er muss sich nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz sowie das Konsumcannabisgesetz verantworten.

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