Bundespolizei entdeckt 250 Kilogramm gestohlenen Baustahl im VW Touran

Bundespolizei

Beamte der Bundespolizei haben am Donnerstag gegen 14:10 Uhr in Görlitz-Hagenwerder einen VW Touran gestoppt, der in Richtung Polen unterwegs war. Das Fahrzeug war deutlich tiefergelegt und wirkte stark überladen – ein erstes Warnsignal für die Einsatzkräfte bei der Grenzfahndung.

Der Pkw wurde kurz vor der Bundesgrenze angehalten. Darin saßen drei polnische Männer im Alter von 30, 46 und 52 Jahren. Eine fahndungsmäßige Überprüfung der Personen ergab keine Treffer.

Im Kofferraum fanden die Beamten zunächst zwei Taschen und eine Tüte mit Arbeitsbekleidung. Diese Dinge erklärten jedoch nicht, warum das Auto so stark überladen wirkte. Die Polizisten durchsuchten das Gepäck genauer – und wurden fündig: Unter einer Decke verborgen entdeckten sie rund 250 Kilogramm neuwertigen Bewehrungsstahl.

Als die Einsatzkräfte die drei Männer nach der Herkunft des Materials fragten, konnten diese weder einen Eigentumsnachweis noch eine plausible Erklärung vorlegen. Der Fahrer behauptete, es handle sich lediglich um Schrott.

Aufgrund dieser Umstände bestand der Verdacht, dass der Stahl aus einem Diebstahl stammen könnte. Die Bundespolizei stellte das Material sicher und übergab die Personen sowie den Sachverhalt an die zuständige Landespolizei in Görlitz. Diese ermittelt nun, woher der mutmaßliche Diebesgut tatsächlich kommt.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Görlitz kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 63 Diebstähle von Kraftwagen. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Spree-Neiße aus: 133 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 33.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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