Bundespolizei Erfurt stoppt vier Personen mit Waffen und Pyrotechnik

sichergestellte Pyrotechnik

Die Bundespolizei Erfurt hat vor einer Veranstaltung vier Deutsche mit verbotenen Waffen und pyrotechnischen Materialien gestoppt. Die beiden Männer und zwei Frauen versuchten zu flüchten, als sie Einsatzkräfte erblickten – doch die Beamten stellten sie. Die Gründe für die Flucht wurden schnell offensichtlich: In ihren Rucksäcken und mitgeführten Taschen fanden die Polizisten gefährliche Gegenstände.

Ein 24-Jähriger führte einen Kubotan – einen Schlagstock – mit sich. Seine 22-jährige Begleiterin hatte zwei weitere dieser kurzen Schlagstöcke dabei, die sowohl zur Druckpunktstimulation als auch als Hebelwaffe verwendet werden können. Doch damit nicht genug: Die Gruppe hatte auch pyrotechnische Erzeugnisse sowie Verkleidungen wie eine Perücke bei sich.

Die Bundespolizisten sicherten alle gefährlichen Gegenstände und pyrotechnischen Artikel, um zu verhindern, dass diese zu Protestveranstaltungen gelangen. Spezialisten des Entschärfungsdienstes der Bundespolizei machten verdächtige Erzeugnisse unbrauchbar. Die Ermittlungen richten sich gegen die vier Personen wegen versammlungsrechtlicher Verstöße und Zuwiderhandlungen gegen das Sprengstoffgesetz.

Die Bundespolizei ist an Bahnhöfen und auf bahnbezogenen Wegen im Einsatz, um sichere An- und Abreisen bei Veranstaltungen zu überwachen und Gefahren abzuwehren. Die Behörde appelliert an Bürger, gefährliche Gegenstände und brennbare Erzeugnisse zuhause zu lassen.

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