Bundespolizei ermittelt nach Körperverletzung gegen DB-Sicherheitsmitarbeiter

(Symbolbild)

Am 07.10.2026 gegen 09:20 Uhr ist es im S-Bahnhof Landungsbrücken zu einer Körperverletzung zum Nachteil von drei Mitarbeitenden der DB Sicherheit gekommen. Ein 24-jähriger algerischer Staatsangehöriger soll die Mitarbeiter mit Schlägen und Tritten attackiert haben.

Laut Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Hamburg kontrollierte die DB Sicherheit den Mann in der S1 auf der Fahrt in Richtung Landungsbrücken wegen seines Fahrausweises. Da er kein Ticket vorweisen konnte, forderten die Mitarbeiter ihn auf, die S-Bahn zu verlassen. Der Mann weigerte sich daraufhin verbal aggressiv und lautstark.

Als die Sicherheitsdienstmitarbeiter den Mann aus der Bahn begleiten wollten, soll er am Bahnsteig körperlich auf sie eingewirkt haben. Er attackierte sie mit Schlägen und Tritten. Bei dieser Auseinandersetzung biss er einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes in den Oberschenkel und verletzte ihn so.

Mitarbeitende der DB Sicherheit in Zivil unterstützten die uniformierten Kräfte bei den Maßnahmen. Der Mann wurde daraufhin zu Boden gebracht und gefesselt. Kurz darauf trafen Einsatzkräfte der Bundespolizei Hamburg ein und übernahmen den aggressiven Mann.

Die drei verletzten Sicherheitsdienstmitarbeiter im Alter von 20, 20 und 43 Jahren wurden mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Sie konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Zum genauen Verletzungsbild können die Ermittler derzeit keine Details nennen.

Im Rahmen des Strafverfahrens sicherten Bundespolizisten Videodaten der S-Bahn sowie des Bahnsteigs. Ein freiwilliger Alkoholtest des Mannes ergab einen Wert von 0 Promille. Ein angeforderter Amtsarzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest.

Der 24-Jährige ist nicht zum ersten Mal aufgefallen: Bereits gegen 06:55 Uhr wurde er am selben Tag im Bahnhof Altona angetroffen, als er versuchte, ein Sandwich zu stehlen. Wegen dieser erneuten Auffälligkeit wurde er in Unterbindungsgewahrsam genommen und dem Bundespolizeirevier Altona zugeführt.

Gegen den algerischen Staatsangehörigen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Diebstahls eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der einfachen Körperverletzungen in Hamburg um 0,3 Prozent verändert, sie ist nahezu unverändert geblieben. Gezählt wurden 2025 insgesamt 16.139 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 82,8 Prozent, bundesweit 90,2 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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