Bundespolizei fasst Taschendieb nach Rucksack-Raub in ICE

(Symbolbild)

Ein 32-jähriger Algerier hat einer 29-jährigen Deutschen während einer ICE-Fahrt von Fulda nach Leipzig den Rucksack gestohlen – und wurde von der Bundespolizei geschnappt. Der Diebstahl ereignete sich während des Zwischenstopps am Erfurter Hauptbahnhof.

Kurz nach dem Halt bemerkte die 29-Jährige den Diebstahl und erstattete bei der Leipziger Bundespolizei Anzeige. In dem gestohlenen Rucksack befanden sich neben Kleidungsstücken mehrere goldene Schmuckstücke sowie ihr Verlobungsring. Der Schaden beläuft sich auf rund 2.700 Euro.

Die Frau vermutete, dass der Diebstahl während des Halts in Erfurt passiert war. Daraufhin informierte die Bundespolizei Leipzig ihre Kollegen in Erfurt. Durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen konnten die Erfurter Bundespolizisten einen Mann identifizieren, der den Zug mit dem gestohlenen Rucksack verlassen hatte. Der Tatverdächtige war den Beamten bereits namentlich bekannt.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse gelang es der Thüringer Landespolizei, den 32-Jährigen ausfindig zu machen und festzunehmen. Die Polizisten stellten dabei einen Großteil des Diebesguts sicher. Auch der vermisste Verlobungsring wurde aufgefunden – somit steht der bevorstehenden Hochzeit nichts mehr im Wege.

Die Polizei ermittelt weiter gegen den Mann.

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